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  • darkmattenergy

mehr als 1000 Beiträge seit 26.10.2014

Je kleiner die Parkfläche in Städten, desto weniger Einzelhandel

Und DAS IST GUT so!

Dank des Fortschritts, völlig entspannt statt mobil gestresst online
bestellen zu können, und die Ware bequem an die Haustür geliefert zu
bekommen, werden die meisten Krauter (Friseure und
mobilTefondesinfizierer vielleicht ausgenommen) vor Ort samt ihrer
nicht selten unqualifizierten wie unmotivierten Angestellten mit
wachsender Geschwindigkeit überflüssig.

Das schafft endlich wieder Platz in den Städten, den die Stadtoberen
gern nutzen dürfen, um auf allen freiwerdenden Strassen-, Park- und
Ladenflächen emsig Bäumchen zu pflanzen und ihr heiliges Grün dann
fleißig zu gießen.

Das dann die so geplanten Ausfälle an gewerblichen Steuern
kompensierende Geld empfehle ich zuerst unter den mehr und mehr
hochgeklappt bleibenden Bürgersteigen zu suchen...

...und sollten diese Schätze - als letztes Tafelsilber auf
städtischem Boden - früher oder später einmal gehoben sein, den
glücklichen Kühen - ähm, Verzeihung: Bürgern der rundumberuhigten
Stadt abzuknöpfen.

Wenn es endlich einmal kaum noch "eine Sau von draussen" in die Stadt
verschlägt, wäre es sogar nicht mehr maßlos, jeden Atemzug der dann
vergleichsweise klinisch sterilen Stadtluft heftig zu besteuern.

Spätestens dann werden sich über diese Ökologisierung
hyperventilierend aufregende Städter nicht länger als Querulanten
gelten, sondern dank ihrer überragenden "Milchleistung" des
Stadtkämmerers liebste Untetanen sein.

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