... führt Hintergrundgespräche mit Journalisten. Jedes größere Unternehmen, man kann Wissenschaftler darum bitten. Parteien tun das, Verbände ... selbst Youtuber werden oft von Journalisten zu Hintergrundgesprächen gebeten. Irgendein Handelblattschreiberling hat die Daten herausgefunden und bläht etwas alltägliches auf. Der Autor hier sollte wissen, wie Journalismus funktioniert. Meine Unterstellung: Er weiß es und will mit aufblasen. Natürlich muss ich als Journalist wissen, mit wem ich rede und welche Absichten er verfolgt. Aber es wäre schlechte journalistische Arbeit, wenn ich Informationen unhinterfragt übernähme. Egal, was gesagt wird. In solchen Gesprächen kann man oft länger und ausführlicher über Details reden, die in Interviews und Pressekonferenzen nicht zu bekommen sind. Und die auch in ihrer Massse nicht in den Medien vermittelt werden können. Wenn also zum Beispiel ein Youtube-Kanal wie Senkrechtstarter in einem High Tec Startup ist, sieht eine Menge Sachen, die auf dem Kanal nie gezeigt werden. Es erweitert sein Verständnis von den Entwicklungen der Branche. Das fließt in die Arbeit ein ohne, dass konkrete Fakten genannt werden (dürfen). Wenn man sich auf Konferenzen beim Mittag über irgendetwas austauscht, sind das auch Hintergrundgespräche. Also was will dieser Artikel? Beeinflussung beweisen? Mag sein, dass es sie gibt. Aber derartige Gespräche sind kein Beweis dafür. Hier wollen sich zwei wichtig machen oder Stimmung erzeugen. Sind wir drauf reingefallen?