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  • freudhammer

829 Beiträge seit 14.12.2014

Olav Scholz sieht die Meinungsbildung durch ungefilterte Meinung bedroht

Olaf Scholz:

Wenn die Meinungsbildung im Netz am etablierten öffentlichen Diskurs vorbeiläuft, dann können Sie Ihrer Aufgabe als Journalistinnen und Journalisten kaum mehr nachkommen, nämlich Dinge einzuordnen, zu analysieren, Fakten zusammenzutragen, zu diskutieren, zu bewerten.

Übersetzt heißt die für einen SPDler schier ungeheuere Aussage, dass nur die Journalisten ihrer Aufgabe nachkommen können, die sich an das „etablierte öffentliche Narrativ“ halten. Auch wenn ich mich an keine Beispiele erinnere, an dem anderes in den letzten Jahren geschehen sein könnte, denn die deutsche Presse und die ÖR-Medien sind zu Propagandaorganen der Parteien, bzw. besser des Tiefen Staates verkommen. Wir wissen heute, dass Springer eine Schöpfung der CIA ist und jeder Mitarbeiter im Arbeitsvertrag verpflichtet wird nichts Negatives über die USA und Israel zu schreiben. Der Umstand, dass die wenigen alternativen Medien im Netz den politischen Vertretern des Imperiums solche Sorgen bereiten, das sie die Zensur im Netz auf allen nur möglichen Kanälen vorantreiben und der Sozi Scholz solche Reden führt, könnte ein hoffnungsvolles Zeichen sein. Meine Erfahrung ist, dass es auch bei wahrheitsliebenden Zeitgenossen Denkhemmungen gibt, die sie nicht überwinden können und der kleinen Zahl derjenigen, die sich davon befreit haben, eine riesige Schafherde gegenübersteht, für die es immer noch zentral ist, Sportschau und Quiz zu gucken und die die Blödzeitung kaufen, weil sie zu ihnen gehört wie die Wurstsemmel zur Brotzeit. Die Bewußtseinsindustrie hat ganze Arbeit geleistet.

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