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  • freudhammer

769 Beiträge seit 14.12.2014

Re: Meine Arbeitshypothese

Robert Linden:

„Und der antisemitismus, den es vor mehr als 120 jahren gab, der ist nicht der rede wert?"

Als erstes sollten wir „Antisemitismus“ in Anführungszeichen setzen, immer, aus den in meinem Beitrag beschriebenen Gründen.
Es gilt heute schon als „antisemitisch“ wenn man den Kapitalismus kritisiert, erst recht, wenn man darauf hinweist, dass in der Geldwirtschaft und der Bewusstseinsindustrie überproportional viele Juden das Sagen haben.
Schon das Nachdenken darüber, warum Juden im Laufe der Geschichte immer wieder Diskriminierungen ausgesetzt waren, soll tabuisiert werden.
Doch bei Konflikten gibt es in aller Regel nie nur eine schuldige Seite. Aber das wäre ein eigenes Thema.
Es soll aber darauf hingewiesen werden, dass Deutschland eines der judenfreundlichsten Länder war, vor dem ersten Weltkrieg. Die Frage, warum ausgerechnet Deutschland von den Zionisten zum Feind ausgewählt wurde und Amerika in den Krieg gegen Deutschland manipuliert wurde, kann ich nur damit erklären, dass eben gerade dieses gute Miteinander bei Zionisten als Gefahr empfunden wurde. Hier empfehle ich die Rede von Benjamin Freedman zum Thema Balfor-Deklaration.
Benjamin H. Freedman - Rede im Willard Hotel 1961 [deutsche Synchronfassung]
https://www.youtube.com/watch?v=2fwJQw8fVhohttp://

Robert Linden:

"Kein grund, sich ausgegrenzt zu fuehlen und eine eigene gemeinschaft haben zu wollen?"

Ich schließe aus deiner Rechtschreibung und dem Fehlen von Umlauten auf deiner Tastatur, dass du nicht von hier bist. Aber kein Thema, ich will damit auch nicht ablenken.
Doch bist du offenbar der Ansicht, dass jede diskriminierte Sekte eine eigene Gemeinschaft haben soll, am besten einen eigenen Staat. Integration in ein bestehendes Gemeinwesen gilt aber heute als das Erstrebenswerte, was nicht die Aufgabe der eigenen Identität bedeuten muss. Wer sich aber abkapselt und Mischehen als zweiten Holocaust empfindet, der überschreitet eine Grenze, die gegen alles verstößt, was man gemeinhin als Aufklärung und als Menschenrecht beschreibt. Das ist Rassismus, wie er im Buche steht.

Robert Linden:

"Und wer genau ist eigentlich "die plutokratie"?“

Die Parlamente der westlichen Welt haben ihre Entscheidungsbefugnisse und damit ihre Macht, inklusive die ihrer Wähler, an private Banken abgegeben. In den USA herrscht die FED, in Europa die EZB, bzw. die Banken, die sie beherrschen. Das nenne ich Plutokratie.

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