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  • freudhammer

664 Beiträge seit 14.12.2014

Wenn Glauben zum Ding wird

Mancher Glauben verfestigt sich im Kopf zu Beton, obwohl er doch nur Glauben ist, also das Gegenteil von Wissen und erst recht das Gegenteil eines realen Dinges. Fangen wir beim Götterglauben an, machen wir beim Papiergeld weiter, dann dem digital erschaffenen Geld, kommen wir zu den nie passierten Geschehnissen, mit denen die entsetzlichsten Kriege begründet wurden, dann den behaupteten Großtaten, wie etwa dem Spaziergang auf dem Mond usw.
Und schon sind wir bei dem Betonklumpen im Hirn, auf dem „CO2= Weltuntergang“ gekritzelt steht. Selbst wenn dieses lebensnotwendige Gas mit seinem 0,004 Anteil an der Erdatmosphäre, das ständig von Tieren aus- und von Pflanzen eingeatmet wird, an all dem Schuld sei, was man ihm so nachsagt, bleibt die Frage, warum die Unheilsprediger nie die Bevölkerungsexplosion als Noxe benennen, nicht das irrwitzige Warenherumgeschiebe über den Planeten, nicht die Globalisierung und den Freihandel, nicht das Kriegsgewerbe. Alleine die Kriegsmaschinerie der USA soll täglich soviel Sprit verbrauchen wie eines der skandinavischen Länder im Jahr.

Die "Ober-Noxe" der Schädigung der Biosphäre ist aber wirklich beim Geldsystem zu suchen. Der irre Zwang zum ständigen Wachstum liegt am Zins- und Zinseszinssystems, mit dem sich die vereinigten Parasiten dieses Planeten ernähren und Zucker in den Hintern blasen lassen. Man muss sich das nur einmal vorstellen: 30-40 Prozent des Preises einer Ware ist für Schuldzins zu leisten, Tendenz steigend. Fiele der Schuldendienst weg, reichte uns nach derzeitigem Stand die Dreitagewoche. Würden wir gar noch vom Konsumrausch geheilt, oder der Gier nach unnötigem Luxus, ja würden wir uns wenigstens auf das für uns Nötige und Förderliche beschränken, dann wären viele unserer Probleme gelöst. Man wird ja wohl noch träumen dürfen...

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