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  • HeWhosePathIsChosen

mehr als 1000 Beiträge seit 11.01.2005

Weg und Lösung: vom sozialistischen Kapitalismus hin zum idealen Sozialismus.

"Sozialismus ... Es gibt keine eindeutige Definition des Begriffs. ..."
http://de.wikipedia.org/wiki/Sozialismus

Vielleicht kann man das derzeitige System in z.B. Deutschland durchaus als sozialistischen Kapitalismus bezeichnen, denn es gibt neben offensichtlichem Kapitalismus und Privatisierung auch soziale Marktwirtschaft mit Sozialhilfe und einen relativ starken Staat, der sich auch um Regulierung und Eingrenzung der kapitalistische Gier und Mißstände bemüht.

Die entscheidende Frage ist, wie man das System verbessern kann und das ist ganz einfach: Behebung der Mißstände und schrittweise, vernünftige Verbesserungen. Superwichtig ist eine (legale) Entmachtung schlechter Menschen, es braucht eine wirksame Verbrechensbekämpfung mit gezielter Suche nach schlechten Menschen in Machtpositionen. Siehe auch
http://www.heise.de/forum/heise-online/Allgemein/Ohne-Bezug/Was-ist-die-Loesung-Verbrechensbekaempfung-Aufklaerung-Systemverbesserung-und/posting-33178772/show/

Das Ziel ist der ideale Sozialismus mit immer noch Geld, Privatbesitz, parlamentarische Demokratie, soziale Marktwirtschaft und auch private Unternehmen, Handwerker, Händler, Bauern, usw. aber vor allem gibt es auch eine staatliche Infrastruktur, Staatsbanken und Grundversorgung. Siehe auch
http://www.heise.de/forum/Telepolis/Kommentare/Ich-verstehe-nicht-warum-in-der-politischen-Linken-eine-so-unglaubliche-Staatsglaeubigkeit-herrscht/Der-Kapitalismus-ist-das-Problem-und-die-Loesung-ist-der-ideale-Sozialismus/posting-32076250/show/
http://www.heise.de/forum/Telepolis/Kommentare/Marx-macht-nicht-mobil/Nach-150-200-Jahren-ist-es-jetzt-endlich-an-der-Zeit-fuer-den-idealen-Sozialismus/posting-32465108/show/

Ich nenne das den idealen Sozialismus, weil ich ein objektiv möglichst gutes System will aber man könnte es vielleicht auch einen sozialistischen/staatlichen Kapitalismus nennen, weil es ja immer noch Marktwirtschaft, Privatbesitz, Privatunternehmen und sogar große Privatkonzerne und Superreiche (Multimilliardäre) geben wird.

Ich bin natürlich für Grundrechte für alle, ähnlich wie heute in Deutschland, eher besser und ich bin für ein BGE, siehe auch http://www.heise.de/forum/Telepolis/Kommentare/Buergereinkommen-in-Italien-eine-repressive-Armenfuersorge/Fuer-das-BGE-braucht-es-den-idealen-Sozialismus-und-eine-staatliche-Infrastruktur/posting-32501779/show/
aber ich bin gegen Gleichmacherei/Gleichheit, die einige vielleicht als maßgebliches Element der klassischen Sozialismusidee sehen.

Ich bin sogar für eine gute Klassengesellschaft und die wird auch kommen,w eil sie so gut, richtig und vernünftig ist. Siehe auch
http://www.heise.de/forum/heise-online/Allgemein/Ohne-Bezug/Menschen-sind-nicht-gleich-wichtig-wertvoll-da-kann-es-grosse-Unterschiede-geben/posting-32733406/show/
http://www.heise.de/forum/Telepolis/Kommentare/Guter-Marx-schlechter-Marx/Voelker-erkennt-die-Gelegenheit-Realisiert-den-ueberlegenen-idealen-Sozialismus/posting-32278013/show/
http://www.heise.de/forum/Telepolis/Kommentare/Blogs-Multiplikatoren-und-die-Verantwortung/Menschen-sind-nicht-gleich-Zeit-fuer-Wahrheit-und-soziale-Gerchtigkeit/posting-30788202/show/
http://www.heise.de/forum/Technology-Review/News-Kommentare/Welche-Jobs-bleiben-werden-Automatisierung-bedroht-14-Prozent-der-Berufe-in-OECD-Staaten/Laengerfristig-koennen-KI-Roboter-und-Maschinen-alle-Jobs-erledigen/posting-32267950/show/

Eine gute Klassengesellschaft ist sozialistisch, weil sie einer guten Gesellschaft und dem Allgemeinwohl dient, weil jeder die Chance zum Aufstieg hat, auch durch freie Bildung und kostenlose Teilnahme an Training und Prüfungen, weil es objektive gute Kriterien für den Aufstieg in höhere Klassen geben soll (in Zukunft per transparentem und objektiven KI-Entscheid), weil es viele Grundrechte für alle, ein BGE, usw. gibt aber eine Klassengesellschaft ist auch hierarchisch mit einer Herrschaftselite (was an den Kapitalismus erinnern kann). Demokratie ist dabei gar kein Problem, weil das Volk gerne gute Höherklassige wählen wird, die ja gut und zum Allgemeinwohl regieren. Bei einer guten Klassengesellschaft sind gute Menschen höherklassig und die werden dann auch ganz natürlich gewählt, weil das Volk eine gute Regierung will. Derzeit ist das Volk so angepißt, weil es so viele schlechte Menschen in Machtpositionen gibt und die gibt es, weil es anstatt eines guten System das heimlich organisierte Böse gibt. Siehe auch
http://www.heise.de/forum/Telepolis/Kommentare/Der-gelaehmte-Moloch/Die-Rettung-der-Demokratie-und-von-Deutschland-wenigstens-einige-Aspekte-dazu/posting-31309273/show/
http://www.heise.de/forum/Telepolis/Kommentare/Bundestag-koennte-bei-Neuwahlen-auf-fast-900-Abgeordnete-explodieren/Also-Hunderte-begabter-guter-Intellektueller-mit-viel-Zeit-fuer-beste-Politik/posting-33225436/show/

Angebliche Gleichheit und der Verzicht auf ein gutes System sind nur ein Trick, damit sich schlechte Menschen an die Macht schleichen können. Im Kapitalismus gibt es zwar keine Gleichheit aber auch keine gute Ordnung. Siehe auch
http://www.heise.de/forum/Telepolis/Kommentare/Die-Ursachen-wachsender-Ungleichheit/der-Ungleichheit-Ursachen-viele-es-gibt-was-zu-tun-ist-fragen-du-musst/posting-29447452/show/
http://www.heise.de/forum/Telepolis/Kommentare/Ultrarechte-Eskalationsstrategie/Das-Wichtigste-ist-die-Unterscheidung-zwischen-gut-richtig-und-schlecht-falsch/posting-32851671/show/

Keine Panik, no worries, it'll be fine (she'll be right) - eine Klassengeselslchaft muss erstmal nicht sein (es gibt übrigens schon eine, wenigstens tendenziell, das muss nur besser werden) und man muss auch gar nicht offiziell sozialistisch sein - es müssen einfach nur die Mißstände behoben und vernünftig schrittweise Verbesserungen vorgenommen werden und zwar zum Allgemeinwohl, für ein besseres System (guter Rechtsstaat).

Die Behebung der kapitalistischen Mißstände führt dann zum kapitalistischen Sozialismus oder sozialistischen Kapitalismus - in dem Sinne, als dass es ja immer noch Reichtum und Privatwirtschaft gibt aber eben auch staatliche Infrastruktur und Staatsunternehmen.

Ein überaus bedeutsames Argument für einen starken Staat mit staatlicher Infrastruktur ist die absehbare Entwicklung überlegener KI, die dann auch eines Tages selbst Konzerne gründen können und zwar viel erfolgreicher als Menschen - da ist es besser, wenn dem Staat die Infrastruktur gehört und es gute Staatskonzerne gibt. Siehe auch
http://www.heise.de/forum/Telepolis/Kommentare/No-Capitalism-in-the-Age-of-Robots/KI-werden-die-Macht-ergreifen-und-grosse-KI-Konzerne-sind-dann-nur-naheliegend/posting-32875328/show/
http://www.heise.de/forum/Technology-Review/News-Kommentare/China-kuendigt-Offenheit-und-Zusammenarbeit-bei-kuenstlicher-Intelligenz-an/Nur-eine-Meinung-aber-eine-richtige-Meinung-kann-sehr-viel-wert-sein/posting-33202711/show/
http://www.heise.de/forum/heise-online/News-Kommentare/Missing-Link-Erfolglose-Gespraeche-ueber-Killerroboter-Wir-muessen-mehr-machen/Die-Menschheit-muss-diese-grosse-Chance-nutzen-muss-supergute-KI-entwickeln/posting-33043978/show/

Die USA können eine Variante mit starkem Fokus auf den Kapitalismus anstreben: anstatt starkem Staat mit staatlicher Infrastruktur und guten Staatsunternehmen können in den USA einige heimlich organisierte Top-Familien alles besitzen. Wenn es in Deutschland einen staatlichen Provider, Kaufhaus-/Supermarktkette, Onlinehändler, Transportunternehmen, Bahn, Post/Paketdienst, Bildungssystem, usw. gibt, dann kann das in den USA einfach privat sein.

Somit zeigt sich auch der entscheidende Unterschied, das maßgebliche Kriterium:
Wer ist der maßgebliche Besitzer, Machthaber: der Staat oder Privatkapitalisten?

Die Lösung ist staatlich und das Problem ist der Kapitalismus mit maßgeblichen Privatkonzernen. Ob man eine gute staatliche Lösung jetzt idealsozialistisch oder als kapitalistsichen Sozialismus oder sozialistischen Kapitalismus bezeichnen will ist egal - wichtig ist ein gutes System und das ist maßgeblich staatlich. Zum guten idealsozialistischen System gehört aber auch Privatbesitz und Freiheit, Privatunternehmen und Reichtum, usw. - bloß, dass es im Unterschied zum Kapitalismus auch einen starken guten Staat und eine staatliche Infrastruktur gibt.

Da drehen jetzt sowohl schlechte Linke und selbstsüchtige Kapitalisten durch. Die schlechte Linke will kein gutes hierarchisches System, keine systematische gute Ordnug mit guter Elite und die selbstsüchtigen Kapitalisten wollen natürlich keine stataliche Infrastruktur und überlegene Staatskonzerne. Schlechte Linke und selbstsüchtige Kapitalisten wollen ungerechterweise Macht und Pfründe - daher sind sie gegen ein gutes System. Natürlich sagen die Bösewichte nicht: "wir sind gegen ein gutes System und grundlegende Besseurngen, weil wir so schlecht und selbstsüchtig sind" - nö, die schwurbeln irgendwas von Gleichheit, Solidarität, angeblich überlegener Privatwirtschaft, usw. Meine Vorstellung vom idealen Sozialismus ist die gute Lösung und das gefällt einigen gar nicht. (alles imho)

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