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  • Feuermelder

mehr als 1000 Beiträge seit 23.01.2005

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Menschen beschreiben Menschen, indem sie Typen herausbilden (meist
heikel). Nimmt man das letzte reale Gegenmodell zum Kaptialismus auf
deutschen Boden, den DDR-Sozialismus, wie wurden da Menschen
unterteilt? Der Arbeiter und Bauer an erster Stelle? Wer körperlich
arbeitet bekommt Geld, wer eher mit dem Kopf arbeitet bekommt
weniger? Wer was gegen Staat und System sagt, ist ein feiger
Verräter? Diese Setzung von Werten mag in der Tat seine historische
Berechtigung gehabt haben, aber sie führte auch nur Diffamierung, zur
Hetze, zur Indoktrination usw, kurz in eine harte brutale Diktatur! 

Nahrung, Dach, Sex - Mobilität, Teilhabe an Wohlstand, Teilhabe an
Kultur und öffentlichen Diskurs - Forschung, Autonomität,
Ausdifferenzierungen: In diesen 3 3er "Paketen" sehe ich die
elementaren menschliche Bedürfnisse, über Reihenfolgen und Paralellen
lässt sich streiten! Bilden Menschen Typen, präziser, bilden sie sie
hart, droht immer Manipulation und Ausschluß - Menschen übernehmen
nunmal auch Meinungen, Sehweisen! Weder will zum Beispiel ein Mensch,
der mit dem Kopf arbeitet, immer alleine sein oder weniger Sex haben
als andere, und ein eher körperorientierter oder mit den Body
arbeitender Mensch ist auch an Wissen interessiert - aber so totale
Blödsinns-Kategorien, die sagen, "der braucht dieses nicht, derjenige
aber  schon", kursieren tatsächlich herum! Wir suchen immer nach
Gleichgesinnten, nach Befriedigungen, körperlich wir geistig! Wieviel
strunz, strunz Dumm-Unterscheidungen kursieren in Gesellschaften? 

Menschen, so meine ich, bewegen sich immer zwischen Individualität
und Kollektiv - wir wollen uns unbedingt zugehörig fühlen, dabei aber
nicht kategorial vergewaltigt werden! Kolletivterror ist ja eine
Sache der Deutschen, aber mal unabhängig davon, welches System kann
die Bedürfnisse der Menschen am besten und effizientesten
befriedigen? 
Bob 


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