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  • Bachforelle2

231 Beiträge seit 27.09.2012

guter Artikel

Es ist richtig, das Kapitalismus nur in einem monströsen
Staatsgebilde bestehen kann. 
Der Staat muss immer massivere Eingriffe in den freien Markt und
Freiheit der arbeitenden Volksgruppen vollziehen, welche durch
„Kapital“ gezwungen werden, das leistungslose Kapitaleinkommen der
wenigen vermögenden Privathaushalte, durch herabsetzen ihrer
Arbeitseinkommen zu finanzieren.  

Wenn ein Arbeitseinkommen immer noch größer ist, als Einnahmen
durch Zinsen, dann gehört man zur Gruppe der „Systemverlierer“.
Aber man ist nicht allein. Dieser Umstand wird mit mit ca. 95 % der
Deutschen und ca. 99 % der Weltbevölkerung geteilt. Selbst wenn kein
Häuschen abzustottern ist, wird unentwegt Zinsen gezahlt, versteckt
in
den Preisen und Mieten.
Allein die gigantische Staatsverschuldung von derzeit ca. 1,5
Billionen
Euro schlagen jährlich mit 1000 Euro Zinsen pro Kopf (vom Baby bis
zum Greis) zubuche, die Schulden von Ländern, Städten und Gemeinden
nicht mitgerechnet. Diese riesigen Schulden werden schon lange nicht
mehr getilgt, sondern die Zinsen der Schulden mit immer neuen
Krediten bedient, die den Schuldenberg in neue Höhen wachsen lassen.
Ein Durchschnittsverdiener gibt mittlerweile die Hälfte seines
Arbeitseinkommens
an Reiche Privathaushalte ab, Kapitalismus und das heutige,
zurechtgebogene Staatsgebilde
macht´s möglich.   

Die Zins- und Zinseszinszahlungen machen inzwischen den zweit größten
Ausgabenposten
im Bundeshaushalt aus, -Tendenz rasant steigend(In den Fünfziger
Jahren noch kaum von
Bedeutung). Da aber die, vom Volk erarbeitete, Wertschöpfung(BIP) nur
einmal verteilt
Werden kann und die Ausgaben für die Schuldenzinsen, die in die
Taschen weniger Reicher
fließen, immer weiter steigen, muss zwangsläufig weniger für das
„Volk“ übrigbleiben.

„Kapitalismus“ steht auf wackeligen Füßen. Er beruht vollständig auf
dem heutigen hortbaren Geld & der heutigen Bodenordnung. 

Das heutige Geld ist allen Gütern & Dienstleistungen überlegen.
Geldüberschüsse, die nicht unmittelbar konsumiert werden, gibt man
nur gegen einen Zinsaufschlag weiter. Ohne „Zinsbelohnung“ wird die
wichtigste öffentliche Einrichtung einfach blockiert und der
Gütertausch 
Kann nicht stattfinden. Es genügt eine geringe Gebühr auf
Zentralbankgeld, um die „Jokerfunktion“
des heutigen Geldes, zusammen mit den leistungslosen Kapitaleinkommen
auszuschalten. Das dürfte das durchschnittliche Arbeitseinkommen
einer Familie vervielfachen. 

Ohne Kapitaleinkommen kann der heutige, monströse Staat auf seine
notwendigen Funktionen zusammenschrumpfen.  

www.INWO.de 


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