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  • freudhammer

690 Beiträge seit 14.12.2014

Der nächste Akt wird eingeläutet, nach Greta kommen die Atomspalter

Seit Tschernobyl und erst recht seit Fukushima meldeten sich immer wieder politische und technische Mietmäuler zu Wort, die die Atomkraft als klimafreundlich zu rehabilitieren versuchen. Es ist naheliegend, dass der ganze CO2-Wahn von der Atomlobby inszeniert wurde, um die Kernspalterei in ein besseres Licht zu rücken. Mit welcher medialer Verführungskraft diese Gehirnwäsche inzeniert wurde, wird sicher einmal die Lehrbücher der Verführungstechnik füllen. Grönländern Kühlschränke anzudrehen, ist dagegen geradezu ein Kinderspiel. Absolut genial war dann das Kapitel inszeniert, als ein sympathischer Kinderstar auch Kritiker eine ganze Weile entwaffnete, denn das war es ja auch, was man selber immer wollte, diesen Planeten bewohnbar halten.
Mittlerweile hat ja auch Greta Thunberg die Atomkraft als Kaninchen gegen CO2 aus dem Hut gezaubert, da erstaunt es nicht, dass auch die Vertreter der Atomkraft wieder die Stimme sich zu erheben getrauen, nur alte Atomfreunde wie Oettinger haben damit nie aufgehört. Und das nun im sympathischen Schweden, dort wo man alles besonders gerne übertreibt.
PS: Dass Olaf Palme auch einmal ein Atomkraftbefürworter war, wußte ich nicht, oder hatte es verdrängt. Es zeigt, dass manche Lichtgestalten ihre Energie auch nicht nur aus Talglampen beziehen. Und das Thema Atomkraft zeigt auch, dass die Grenzen nicht zwischen Links und Rechts verlaufen, da die AfD wohl auch überwiegend aus Kernspaltern besteht. Blieben die Umweltfrömmler von den Grünen. Wie ernsthaft sie CO2-Vermeidung betreiben, belegen sie ja immer wieder durch ihr Ja für neokoloniale Kriegseinsätze und ihre Vielfliegerei. 40 000 km soll etwa Claudia Roth gerade wegen des Klimaschutzes um den Globus gejettet sein...

Das Posting wurde vom Benutzer editiert (18.04.2019 11:56).

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