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6 Beiträge seit 09.08.2020

Berliner Perspektive

Ich wollte mal die Perspektive eines Berliners hier einbringen, der seinerzeit die Antirepublikaner Demos, "Kein Blut für Öl", alle Berliner Loveparades, internationale Fußballturniere, "Unteilbar" in dieser Stadt erlebt hat. Marathon und zeitgleich Pokalendspiel und dann noch irgendeine Messe. Und was weiß ich noch. Es gab ja genug.

Wenn eine solche Massenveranstaltung ansteht und stattfindet, dann merkt man das ab einer bestimmten Menschenmenge in der Stadt. Die Leute, die angereist sind stehen auf den Bahnhöfen, wandern durch die Stadt. Die Züge füllen sich. Transparentträger, Spezial-T-Shirts und so. Man spürt das.

An diesem besagten Tag habe ich nichts gesehen und gehört. Klar, die Medien waren voll damit und alle haben sich drüber unterhalten aber ich habe keinen getroffen, der mehr als ein Augenrollen in die Versammlung investiert hat.

Wir sind das hier ja gewohnt, dass die Welt uns ihre Verrückten und Wilden (positiv gemeint) schickt und für die haben wir hier ja auch ein großes Herz. Aber ich kann nicht sagen, dass die Stadt vollgestopft mit Demonstranten war. Das war das letzte Mal bei den großen Fridays for Future Veranstaltungen und bei der Unteilbar Demo.

Insofern meine Schätzung aus dem Berliner Bauch heraus. Es war deutlich kleiner als eine Pokalfinale. Wenn das Berliner Olympiastadion ca 75.000 Gäste beherbergen kann, dann würd ich sagen ca 30.000 bis 40.000 Demonstranten sind realistisch. Da die Polizei die Teilnehmerzahlen ja immer geringer macht und die Veranstalter sie immer aufblasen, können wir vielleicht von 35.000 Leuten ausgehen.

Peace!

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