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  • Jane Roberts

218 Beiträge seit 11.09.2012

Der Afghanistan Krieg ist völkerrechtswidrig und beruht auf falschen Prämissen

Ein Überblick aus dem Jahr 2011:

https://machtelite.wordpress.com/2015/07/24/911-das-maerchen-von-der-
unentdeckten-hamburger-terrorzelle/

Die in Endlosschleifen gesendeten Bilder der kollabierenden Twin
Towers ( Aufnahmen vom Einsturz des WTC 7 wurden seinerzeit in der
BRD nicht gezeigt ) sowie die markigen Worte des US-Präsidenten
beeindruckten offensichtlich auch deutsche Politiker. Die Freiheit
verteidigen, für grenzenlose Gerichtigkeit sorgen. Das klang gut und
so beeilte sich Gerhard Schröder den USA unsere uneingeschränkte
Solidarität zuzusichern. Peter Struck befand, wir seien alle
Amerikaner und empfahl Deutschlands Sicherheit zukünftig auch am
Hindukusch zu verteidigen.

Dabei ist es kein Geheimnis, dass die USA in Kooperation mit
Saudi-Arabien und Pakistan, den so vehement beklagten islamischen
Extremismus im Kalten Krieg mit Milliarden Dollar gefördert hatte.
Finanziert wurden die Bewaffnung und das Training
fundamentalistischer “Freiheitskämpfer”, im Drogenhandel tätige
Warlords (Gulbuddin Hekmatyar), jihadistische Lehrbücher für Schüler,
der Tunnel Komplex von Tora Bora.Vieles deutet darauf hin, dass diese
indirekte US-Unterstützung muslimischer Extremisten durch den
pakistanischen Geheimdienst, bzw. das Militär nach dem Ende des
Kalten Krieges nicht beendet wurde. Im Anschluss an den Abzug der
Sowjets nahmen westliche Politiker und Energieunternehmen keinen
Anstoß an Verhandlungen mit den muslimischen Fundamentalisten um
ihren Führer Mullah Omar. Die strategisch wichtige Lage Afghanistans,
als mögliches Transitland für Öl und Gas aus der Kaspischen Region
begründete die US-Unterstützung für die Taliban, denen die Schaffung
eines stabilen Umfeldes für den Pipeline-Bau durch Afghanistan
zugetraut wurde. Ende der Neunziger kam es zu einer Kehrtwende in der
US-Strategie. Weder der Sicherheitsrahmen für das Pipielineprojekt,
noch eine amerikafreundliche Politik schien mit den Fundamentalisten
machbar. Parallel zu diesem Richtungswechsel erörterten
amerikanische, russische und indische Diplomaten bereits vor 2001
Planungen zum Sturz der Taliban. Trotzdem wurden noch bis zum Sommer
2001 mehrere Geheimverhandlungen geführt, während derer US-Diplomaten
unverhohlen mit Krieg drohten, sollten die Taliban nicht auf
amerikanische Forderungen eingehen. Der Plan für den War On Terror
lag bereits auf dem Schreibtisch des neuen Commander In Chief.

Dann kam der 11.September, dessen Urheberschaft sofort Bin Laden/Al
Qaida zugeordnet wurde. Der “Terrorfürst”, der noch im Juli 2001
während eines Krankenhausaufenthalts in Dubai den CIA-Agenten Larry
Mitchell getroffen haben soll, bestritt diesen Verdacht und die dünne
Beweislage gegen ihn musste selbst das FBI eingestehen. Gegenüber der
landläufig kolportierten These einer mangelnden Kooperation der
Taliban bezüglich seiner Auslieferung sind Zweifel angebracht.
Zwischenzeitlich erklärte die Bush Administration Bin Ladens
Ergreifung zur Nebensache. Hartnäckige Spekulationen über seinen Tod
standen im Widerspruch zu regelmäßig kursierenden Video- und
Audiobotschaften. Auch die divergierenden offiziellen Stellungnahmen
zur diesjährigen Erschießung/Entsorgung Bin Ladens brachten wenig
Licht in das Dunkel um seine Person. Etliche Bewohner der
Garnisonsstadt Abbottabad halten die zuletzt veröffentlichten Videos
für wenig authentisch.
 Zum ersten Mal in seiner Geschichte rief der Nato-Rat am 12.
September 2001 unter fragwürdigen Prämissen den Bündnisfall aus. Nach
Beginn der völkerrechtlich umstrittenen Operation Andauernde Freiheit
(ursprünglicher Name: Operation Grenzenlose Gerechtigkeit) wurde auf
dem Petersberg unter amerikanischer Federführung (u.A. ex-Unocal
Berater Zalmay Khalilzad ) die Marionettenregierung des Paschtunen
Hamid Karzai (ex-Unocal Berater ) installiert, die im Wesentlichen
auf der Macht von Warlords und Drogenhändlern der Nordallianz
beruht(e). Wahlfälscher Karzai fungierte in den 80ern bereits als
Kontaktmann der CIA im heimlichen finanzierten Kampf der Mujahideen
gegen die Sowjets. Der Rest ist Geschichte: Bin Laden, dem die
ehemalige FBI-Übersetzerin Sybel Edmonds enge Beziehungen zu den USA
nachsagte und dessen Familie gleichermaßen Geschäftsbeziehungen mit
führenden Republikanern, einschließlich der Bush Familie pflegte,
konnte unter mysteriösen Umständen entkommen.

Den Taliban, die vor 9/11 im Zuge der TAP-Pipeline Planungen von den
USA hofiert und unterstützt wurden, gelang es wieder Fuß zu fassen,
unter den Augen der Nato boomt seither der Mohnanbau, von dem
überwiegend Personen aus dem Regierungsumfeld profitieren. Die
USA/CIA setzten Drogenhändler und Warlords auf ihre Gehaltslisten
(darunter z.B. Ahmed Wali Karsai, den Bruder des Präsidenten),
zahlten indirekt Schutzgelder an die Taliban um ihre Nachschubrouten
zu sichern. Die Fähigkeiten der afghanischen Sicherheitskräfte werden
völlig überschätzt, die Trennung von Kampfmandat und Aufbaumission
(OEF/ISAF) existiert nur auf dem Papier. Spezialkommandos, CIA und
Söldnertruppen agieren jenseits parlamentarischer Kontrolle, deutsche
Soldaten leisten Beihilfe zu gezielten Tötungen und
tolerieren/unterstützen geheime Einsätze amerikanischer Spezialkräfte
in ihrem Einsatzgebiet. Geheimdienste nähren Zweifel am “Fortschritt”
des Krieges, auch in Pakistan sterben bei “gezielten”
Drohnenangriffen Hunderte Zivilisten, im US-Militärknast Bagram
werden weiterhin verschleppte Verdächtige gefoltert, 39% der Afghanen
befürworten laut Umfragen Anschläge auf NATO-Truppen, die Lage im
Land ist so schlecht wie seit 30 Jahren nicht mehr (IKRK). Die
Polizisten-Ausbildung pausiert mittlerweile, weil immer mehr
NATO-Soldaten von Bewaffneten in afghanischen Uniformen getötet
werden.


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