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  • Irwisch

mehr als 1000 Beiträge seit 22.03.2005

Wenn Trump wirklich nicht für das US-Establishment arbeitet ...

Gehen wir mal, bevor wir eines besseren belehrt werden, gutgläubig davon aus, daß Donald Trump wirklich der ist, für den er sich ausgibt: Er möchte mit den Russen verhandeln, möchte mit den Raubzügen in aller Welt aufhören und die Truppen heimholen, zudem möchte er die amerikanische Industrie wieder aufbauen, indem er dem Outsourcing von Arbeitskräften in Billiglohnländer einen Riegel vorschiebt. Das ist für die etablierten US-Profiteure allerdings höchst alarmierend, auf lange Sicht ganz besonders eine Zusammenarbeit zwischen Rußland und Europa, insbesondere Deutschland:
https://www.youtube.com/watch?v=b7TzGW-pQ4I

George Friedman, Chef von Stratfor und von Statur aus eher als klein zu bezeichnen, trägt in diesem 12-minütigen Video mit offen erkennbarer Freude bei einer Veranstaltung des Chicago Council on Global Affairs die Geostrategie der US-Administration in den vergangenen ca. 100 Jahren vor. Einfach nur anschauen und erfahren, worum es wirklich geht.

Trumps Ankündigungen haben diese Meute in höchste Alarmbereitschaft versetzt. Daher auch diese plötzliche Eile, ganz fix die US-Truppen um Rußland zu verstärken, Kriegsmaterial an die russische Grenze zu schaffen und die letzten Chancen für die Provokationen eines Krieges mit Rußland ausnutzen. In diesem Zusammenhang ist auch die Beschuldigung zu verstehen, Rußland hätte in den USA Mailserver gehackt. Dieser Vorfall ist längst aufgeklärt, denn es war ein enttäuschter Mitarbeiter oder ein Mitglied der US-Demokraten, der diese Mails kopiert und weitergegeben hat. Sehr verständlich und ausführlich wird das dort dargestellt:
https://jasminrevolution.wordpress.com/2016/12/19/affige-putin-troll-hysterie-in-usa-soll-von-clinton-crimes-ablenken/

Daher geht die allergrößte (Welt-)Kriegsgefahr derzeit eindeutung und unzweifelhaft von weiteren Provokationen seitens der USA und ihrer Vasallen aus.

Der militärisch-industrielle Komplex der USA und die dahinterstehende globale Finanzoligarchie, die ihren Hauptsitz derzeit in der Wallstreet in New York, USA hat, können nur überleben, wenn die Kriege nicht abreißen: Aus deren Sicht muß es ständig irgendwo auf der Welt kriegerische Auseinandersetzungen geben, sonst können sie ihren Umsatz nicht halten und müssen damit rechnen, daß ihnen die Ressourcen langsam ausgehen. Man darf nicht vergessen: Die USA sind seit dem Ende des Zweiten Weltkriegs das Imperium: Die derzeit mächtigste Wirtschafts- und Militärmacht, die ihren Zenit jedoch längst überschritten hat und im Sinken begriffen ist. Um jedoch die Folgen des seit 2008 drohenden Finanzcrashs zu überleben, braucht die globale Finanzmafia unbedingt einen großen Krieg, bei dem weite Teile der Infrastruktur zahlreicher Länder zerstört werden. Sie brauchen diesen Krieg ganz dringend, jetzt sofort! Und genau darum geht es bei all diesen Provokationen und hirnrissigen Kriegshetzereien.

Mancher mag vielleicht noch immer nicht begreifen, wieso denn all die Mainstreammedien, diese angebliche "Qualitätspresse", da überhaupt mitspielen. Auch das ist recht einfach zu verstehen: Erstens gehören die großen Pressehäuser nicht nur in den USA, sondern auf nahezu der ganzen US-beeinflußten Welt bereits dem eben genannten Establishment, das mit der Finanzoligarchie aufs Engste verbunden ist. Zudem gehören zahlreiche Presseorgane und TV-Sender der Rüstungsindustrie. Und weil das noch nicht genug ist, arbeiten in zahlreichen Redaktionen CIA-Agenten (von CIA-Beamten angeworbene Redakteure, Journalisten und Herausgeber) – die häufig auch noch Mitglieder diverser Atlantik-Vereine sind, wie wir seit 2014 wissen, nachdem wir von der "Anstalt" darüber informiert wurden. Wer's genauer wissen will, liest Mainstream von Uwe Krüger. Wir erfahren über die Hintergründe nicht das Geringste, wenn wir uns nicht aktiv selbst auf die Suche nach den entsprechenden Informationen machen.

Es gibt wirklich sehr sehr gute Bücher über all diese Dinge, man muß sie aber selbst lesen, statt sich passiv beschwatzen zu lassen. Wer glaubt, keine Zeit dafür zu haben, der ist vielleicht gut damit beraten, mal zwei drei Wochen die Glotze auszulassen und stattdessen eines dieser Bücher zu lesen. Dafür, daß man auch ohne TV und Radio überleben kann, bin ich selbst ein lebendiges Beispiel: Seit über 35 Jahren kommen mir diese Geräte nichts ins Haus.

Es existieren inzwischen zahlreiche Quellen, über die man sich informieren könnte, wenn man denn nur wollte und sich die Zeit dafür nähme. Hält man sich lediglich an den Mainstream, bleibt man dagegen weitgehend uninformiert und verfügt zur Entscheidungsfindung nur über manipulierte Quellen und verzerrte Informationen. Das ist so gewollt.

Wer mehr darüber wissen will, der schaue sich diesen Beitrag im Webarchiv an.

Das Posting wurde vom Benutzer editiert (13.01.2017 18:18).

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