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  • hgeiss

426 Beiträge seit 06.08.2014

Klima-Religion

Es ist immer wieder erstaunlich, wie sich Menschen täuschen lassen: Um 45 Prozent sei das CO2 in der Atmosphäre seit Beginn der Industrialisierung gestiegen, führen Priester der neuen Klima-Religion ins Feld. Wahnsinn, denkt man, da hört sich ja über die Maßen bedrohlich an! Doch dann liest man nach und erfährt, dass CO2 ein Spurengas ist, das möglicherweise von 0.03 Prozent auf 0.04 Prozent gestiegen ist, oder sein soll, wer kann über so einen Zeitraum schon genaue Messungen bestätigen.
Man forscht weiter nach und erfährt von Fachleuten, dass es genau umgekehrt sei, wie behauptet wird: Nicht eine Erhöhung von Kohlendioxid führe zu einer Erwärmung, sondern Erwärmung führe zu mehr CO2, denn ein Temperaturanstieg setzte CO2, auch in der gefährlicheren Form von Methan, aus den Ozeanen oder Dauerfrostböden frei, der Anstieg sei aber erst nach etwa 700 Jahren messbar.

Und auf was sei dann die Erderwärmung oder der von niemandem bestrittene klimatische Zyklus in der Erdatmosphäre zurückzuführen? Auf wechselnde Strahlungskraft der Sonne, Sonnenwinde, Sonnenflecken u.ä., aber auch auf menschengemachte Veränderungen auf der Erde, das Verschwinden der Wälder, die Zunahme von sich ungleich mehr als Wälder aufheizenden Agrarsteppen und Wüstenbildung in der Folge von Überweidung und Bodenerosion, etwa durch großflächigen Maisanbau, die menschliche Infrastruktur, die Städte, die sich wie ein Backofen aufheizen usw. Wieweit diese Dinge über eine lokale Bedeutung hinauswirken, ist man sich uneins, meiner Ansicht nach bleibt das in ihrer Gesamtheit sicher nicht folgenlos.

Wenn es aber schon so viele Einigkeit gibt und man nur die Albernheit des Glaubens an eine einzige Sündenbocksubstanz ablehnt – so könnte man sagen – lasst diesen neuen Gläubigen doch ihren Glauben, auch wenn die CO2-Klima-Theorie lächerlich ist und es im Erdklima seit jeher ein Auf- und Ab gibt, mit Warm- und Kaltzeiten, denn die neue Religion schadet doch niemandem! Und wäre es nicht aus vielerlei Hinsicht gut, wenn die Verschmutzung der Atmosphäre reduziert werden würde? Dagegen lässt sich nun wirklich nichts sagen, ich bemühe mich in meinem Verbrauchsverhalten darum, seit ich denken kann. Also, lasst uns bescheidener und vernünftiger leben, lasst uns Bäume pflanzen, lasst uns regionaler denken und handeln. Und lasst uns die Krebsgeschwüre der menschlichen Entwicklung ausschneiden: das irrwitzige Rüstungswesen, das sinnlose Hin- und Herschieben von Waren über den Globus, lasst uns den Plastikirrsinn beenden, den Wahnsinn des Flugverkehrs, lasst uns das Zinseszinssystem abschaffen, das heute dieses krankhafte Wachstum antreibt, lasst uns nicht mehr nur alleine durchs Land fahren, sondern eine Mitnahmekultur entwickeln usw. Und lasst uns mit zwei Kindern zufrieden sein, die Erde verträgt kein weiteres Bevölkerungswachstum!

Wenn wir uns auch nur in etwa auf diese oder ähnliche Schritte verständigen könnten, dann lasse ich gerne jedem seine Klimareligion und sage kein Wort mehr dagegen, wenn einer das wertvolle Glied in der Photosynthese, das CO2 zum neuen "Satan" erklärt.
Aber wenn Fanatiker ihr neues Evangelium dazu benutzen den Leuten zu suggerieren, man müsse alle alte Technik mit neuer ersetzen, was den Verschwendungswahn und die Neuerungssucht und in der Folge den Ressourcenverbrauch geradezu exponentiell wachsen ließe, dann werde ich widersprechen. Ich bin aus tausend Gründen gegen jede Abwrackmentalität und den Kinderglauben, dass neue Technik die sozialen und kognitiven Probleme dieser Welt lösen könnten. Doch bin ich kein Maschinenstürmer (mehr). Wenn eine Gerätschaft nicht mehr sinnvoll genutzt werden kann, dann lasst uns eine neue klügere anschaffen, doch nur dann!

PS: Ich habe mich zur Thematik schon wiederholt (und vielleicht sogar treffender) geäußert. Die Kommentare sind auf meinem Blog „freigeisst.de“ nachzulesen.

Auf Youtube finden sich Vorträge von Fachleuten, die mich mit ihren Argumenten zum "Konvertieren" aus der Klimareligion gebracht haben. Suche einfach nach Michael Limburg (EIKE) und Prof. Werner Kirstein.

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