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  • Tobias Claren

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Ist Simpletech dafür Gruppen eig. Gesetze (Todesstrafe, Prügelstr.) zu erlauben?

Das ist nicht so?
Das wäre dann aber sehr widersprüchlich...
Man kann nicht auf der einen Seite Menschen in einer Art "Zoo" halten wollen, auf der anderen Seite aber "die 12 Stämme", oder "Colonia Dignidad" etc. verurteilen...

simpletech schrieb am 19.04.2019 13:34:

Na dann du Missionar. Geh durch die Lande und missioniere. Und sollte dir einer nen Tritt verpassen lächle dazu.
Sowas idiotisches wie dein Gefasel wollen eh die wenigsten hören.
Geh auf die Insel. Mal schauen wie weit du kommst.

Unsere Kommentare werden zwar gelöscht, und bei Simpletech ein Verstoß-Vermerk angelegt, aber Ich kommentiere noch kurz, dass Ich nicht für ein "missionieren" (Glaube, "Way of Life") plädierte, sondern nur dafür diesen Menschen die Gelegenheit zu geben selbst zu entscheiden wie sie ihr Leben führen wollen.
Es ist erschreckend dass Simpletech dafür ist dass in Deutschland Eltern ihre Kindern beliebig und ohne Schule, aber mit Schlägen etc. erziehen dürfen sollten.
Oder dass Gruppen in Deutschland dass Recht haben sollten, innerhalb der eigenen Gruppe ihre eigenen Gesetze inkl. Todesstrafe, Kinder und Ehepartner schlagen etc. durchzuführen.
Warum ließ man die "12 Stämme" nicht machen was sie wollen?
Denn nichts anderes ist es, was er/sie hier rüber bringt.

Das sind MENSCHEN, und Bürger eines Landes in dem es Gesetze gibt, die für diese "wilden" scheinbar nicht gelten.
Ohne jeden echten Grund.
Die "Gründe" haben exakt die gleiche Basis wie die Ausstellungen mit Afrikanern in einer Art Gehege (nachgebaute Dörfer mit Strohhütten):
https://www.forschung-und-wissen.de/magazin/die-vergessene-geschichte-der-menschenzoos-13372299
Sogar auf der Weltausstellung in Paris 1889.

Diese Menschen für sich leben zu lassen macht man doch nicht, weil man ihnen damit etwas Gutes tun will.
Es ist der gleiche "Zoo"-Gedanke wie damals.
Auch der Wunsch noch Menschen zu haben die als Volk "unter" einem stehen, wenn es schon keine anderen Menschen-Spezies (wie den Neanderthaler) mehr gibt. Für Rechte sind "solche" Menschen doch ein willkommenes "Zoo-Beispiel".

Sollte man Menschen die sobald Kernfusion verfügbar ist ins All aufbrechen und mit bis zu 20% C in 1000 Jahren auf einem Planeten landen, den sie nicht mehr verlassen können, etwa auch von der Technik und Reisegeschwindigkeit etc. fern halten, die es dann bei uns gibt?
Evtl. leben die dort wieder auf dem Niveau wie wir heute, während wir hier den Raum krümmen und deren Planeten nicht in 1000 Jahren, sondern 1h erreichen können.
Nur weil diese Menschen ja noch "Prä-Warp" (Raumkrümmung) sind?
Ja, das ist ein Sci-Fi-Beispiel, in der aktuellen ST-Serie sogar exakt dieses Beispiel (keine 1000 Jahre, sondern evtl. Hunderte).
Aber diese "Wilden" auf der Insel reisten vor vielen tausend Jahren auf die Insel, als die anderen Menschen auf der Erde je nach Region auch nicht viel weiter waren.
Auf der Insel haben sie sich technisch, zivilisatorisch und kulturell nicht weiter entwickelt.
KEIN Mensch will so leben, wenn er/sie Alternativen hat.
Frei zu bestimmende Alternativen.
Wie einige Indigene Völker, die ihr eigenes Leben führen, aber dennoch die Welt außerhalb kennen, Bildung erhalten, Technik nutzen, ihren Kindern die Möglichkeit geben außerhalb zu leben...
Da sind ja sogar die Amischen weiter als "Simpletech", die bieten ihren Kindern "Rumspringa", und sie haben die Wahl nicht mehr zurück zu kommen...

Das Posting wurde vom Benutzer editiert (19.04.2019 14:13).

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