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Ärzte kritisieren Merkels Massentriage

Statt Krebs- und Herzkranke zu behandeln, werden diese (zusammen mit über 400000 Medizinern) nach Hause geschickt, um wegen der selbst verursachten Coronapanik die Krankenhäuser leer zu räumen. Merkel hat zum Schaden von Millionen Patienten den Ärzten ein groteskes Regime der Massentriage aufgezwungen.

Homburg über Sterblichkeit durch verschobene Operationen ab 47:00
https://www.servustv.com/videos/aa-2575df4492112/

"Im Frühjahr hatten Kliniken laut der Deutschen Krankenhausgesellschaft (DKG) rund 1,6 Millionen Behandlungen verschoben, darunter rund 50.000 Krebsoperationen, um Betten für Covid-19-Fälle freizuhalten. Im Mai klagte die DKG über »viele Fälle mit nicht mehr korrigierbaren Beschwerden«. »Maßnahmen dürfen nicht mehr Schäden anrichten als sie abzuwenden versuchen«, mahnen daher rund 300 Mediziner in einem offenen Brief, datiert vom 9. November, an die Bundesregierung. Den Medien und der Politik werfen die Autoren unter anderem vor, den wissenschaftlichen Diskurs zu verhindern, Ärzte zu maßregeln, neue Erkenntnisse zu ignorieren und fortgesetzt Panik zu schüren. Die Politik weigere sich weiterhin, Nutzen und Schaden vieler autoritärer Maßnahmen zu prüfen und gegeneinander abzuwägen.

Offenbar führt auch Angst zu zusätzlichen Todesfällen. Das zeigt eine vergangene Woche veröffentlichte Studie von Medizinern aus dem Klinikum Hochrhein unter der Leitung von Stefan Kortüm. Sie untersuchten die Todesfälle im April im Landkreis Waldshut. Dort starben rund 37 Prozent mehr Menschen als jeweils im April der Vorjahre. Ihr Fazit: Knapp die Hälfte der zusätzlichen Todesfälle stand nicht im Zusammenhang mit dem Coronavirus. Die Menschen seien an chronischen Lungen-, Herz- und Tumorleiden verstorben. Notärzte hätten zudem mehr als doppelt so viele Tote wie gewöhnlich alleine in ihren Wohnungen geborgen, sagte Kortüm am Mittwoch im Gespräch mit dem MDR.

Die Berliner Feuerwehr verzeichnete in diesem Jahr einen extremen Anstieg von Suizidversuchen. Das teilte die Senatsverwaltung für Inneres auf Anfrage des Einzelabgeordneten Marcel Luthe (ehemals FDP) mit. Danach musste sie seit Januar bereits 294mal ausrücken, weil Menschen versucht hatten, sich zu erhängen. 2018 habe es sieben, 2019 drei vergleichbare Einsätze gegeben, hieß es. Der Berliner Zeitung (10. November) sagte Luthe, er führe das auf »eine tiefe Verzweiflung« zurück. Der Senat müsse den dramatischen Anstieg aufklären."
https://www.jungewelt.de/artikel/390535.intensivmedizin-am-limit-%C3%A4rzte-im-widerspruch.html

"Gesundheitliche Kollateralschäden der Corona-Politik
Das Sterben der anderen
...
Herbst protestierte gegen die Verschiebung, denn sein Zustand war kritisch. "Ich bekam schlecht Luft und hatte oft Herzrasen." Das habe er der Krankenhausmitarbeiterin am Telefon auch gesagt. Ohne Erfolg. In den Wochen nach der Absage verschlechterte sich Herbsts Zustand deutlich. Am 31. März rief er verzweifelt vier Kardiologieabteilungen in Hamburg an. Doch auch dort wurde er abgewiesen. "Ablationen machen wir zurzeit nicht", habe er zu hören bekommen."
https://www.spiegel.de/panorama/gesellschaft/corona-politik-und-ihre-kollateralschaeden-das-sterben-der-anderen-a-00000000-0002-0001-0000-000171426687

https://www.n-tv.de/wirtschaft/Kurzarbeit-in-Kliniken-und-Praxen-ueberrascht-article21937057.html

Das Posting wurde vom Benutzer editiert (21.11.2020 16:34).

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