Ansicht umschalten
Avatar von alex_sw
  • alex_sw

mehr als 1000 Beiträge seit 03.10.2009

Bei dem Thema hätte man nicht dermaßen schlampig recherchieren müssen

Der Tod ist ein Meister aus Deutschland."

Wenn die Todesfuge hier zum 200. Mal zitiert wird kann man
leider mitlerweile davon ausgehen, dass dies dann auch schon
der inhaltliche Höhepunkt des Artikels war.

> sowie Sturmgewehre vom Typ HK33 der Firma Heckler & Koch 
> gegen die Rothemden eingesetzt werden. 

Das HK33 war nie eine Verkaufs- oder Exportwaffe. Sie wird
in Lizenz produziert. U.a. von Thailand. Sie bauen sie also
selbst.

> seit 1959 wird die Bundeswehr mit dem Sturmgewehr G3, bzw.
> modifizierten Typen wie das HK 33,

Das HK33 war niemals bei der BW im Einsatz.

> das jetzt auch in Bangkok im Einsatz ist, ausgerüstet.

Soll vermutlich unterstreichen, dass es eine Exportwaffe ist,
was sie nicht ist.

> Wie Jan van Aken (Die Linke) schreibt, "wurden im vergangenen 
> Jahrzehnt aus Deutschland 581 Gewehre und Maschinenpistolen für
> 805.275 Euro an Thailand geliefert.

Das sind umgeschlagen 58 Waffen / Jahr. Soll damit irgendwas
ausgedrückt werden was ich hier gerade übersehe?

Das Thema ist nicht nur ausgelutscht. Es wird vorallem auch
vorwiegend von der 4. Garde aufgegriffen, die emsig damit be-
schäftigt ist kalten Kaffee wieder warm zu machen. Dadurch
schmeckt er aber nicht umbedingt besser.

In diesem Artikel steht absolut nichts, das man nicht besser
und fehlerfreier selbst in 5 Minuten hätte rausbekommen können.

Viel interessanter ist die Frage wie und auf welchen Wegen und
Umwegen Kriegswaffen in Gebieten auftauchen, die keine Export-
genehmigung haben. Wer fädelt diese Geschäfte ein und wer profitiert
neben dem Produzenten noch davon. Aber dafür müßte man ja, Gott
behüte, recherchieren. Und das vorzugsweise auch noch richtig.

Bewerten
- +
Ansicht umschalten