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  • Knut der Große

mehr als 1000 Beiträge seit 14.03.2016

Der Eremit hat Messias Wort gesprochen.

Ohne Begründung wird gesagt, dass Ermittlungsteam immer noch nicht an der Absturzstelle war:

Mal abgesehen von dem bausatzlichen Geschludere, lässt sich der Eremit nicht lumpen, die Begründung gleich auf Englisch mitzuliefern (auf die allein er nicht weiter eingeht):

"The area of investigation in Eastern Ukraine is still inaccessible to the investigation team", so Westerbeke.

Wer etwas anderes glaubt, hat sich von seiner Dampfplauderei (und Schlechtschreibung) verwirren lassen.

Nach dem stellvertretenden Generalstaatsanwalt Russlands, Nikolai Winnitschenko, gäbe es keine Hinweise auf die Beteiligung der drei russischen Bürger an dem Abschuss. Das russische Verteidigungsministerium widerspricht ebenfalls den Beschuldigungen. Kein russisches Raketenabwehrsystem habe die Grenze zwischen Russland und der Ukraine überquert. Die Rakete, mit derMH17 abgeschossen wurde, sei 1986 an die ukrainischen Streitkräfte geliefert worden und seitdem nicht mehr in den Händen des russischen Militärs gewesen.

Wenn das Politbüro es so sagt, wird es schon seine unhinterfragte unkritische Richtigkeit haben.

Wer jetzt meint, dass sei reiner Zufall, der irrt, denn 2015 sah das nur unwesentlich logischer aus:

Im Überschwang des Erfolgs sehen die Separatisten offenbar das Minsker Abkommen als überholt an. Man will keine Kriegsgefangenen mehr machen, so Sachartschenko, was wohl heißen soll, dass man das Kriegsrecht nicht mehr beachtet und Überwältigte tötet. Der Führer der “Volksrepublik” Donezk erklärte auch das Ende des Waffenstillstands und machte die Absicht deutlich, weitere Territorien erobern zu wollen.

https://www.heise.de/tp/features/Separatisten-wollen-vom-Minsker-Abkommen-nichts-mehr-wissen-3369732.html

So weit, so zutreffend, sogar der Ausdruck "Führer". Was aber folgert unser Schnelldenker daraus:

In der Ostukraine müssten direkte Gespräche zwischen der ukrainischen Regierung und den Separatistenvertretern stattfinden. Das will Kiew aus nachvollziehbaren Gründen nicht.

Moment, schrieb er nicht eben noch, dass es die Seperatisten sind, die nicht mehr verhandeln wollen? Nichts für vertikale Schnelldenker halt.

Man fragt sich bis heute, ob die grünen Männchen nun überhaupt da sind, oder ob sie es nicht sind, welche gegen die "Kiewer Junta" kurzen Prozess mache sollen:

https://www.heise.de/tp/features/In-Kiew-waechst-die-Angst-vor-den-Milizen-3368378.html

Ganz nebenbei: Russische Militärs, die ihren Panzer als Wohnmobil nutzten, um in das Ferienparadies der Ostukraine zu reisen, wo sie dann auf dem Campingplatz eine verirrte "Faschistenkugel" traf, deren Angehörige haben auch keinen Anspruch auf eine russische Hinterbliebenenrente. Die hätten ja gar nicht dorthin reisen müssen. Hier sieht der Messias wieder völlig klar.

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