Avatar von freudhammer
  • freudhammer

664 Beiträge seit 14.12.2014

Sexprothesen/ Prothesensex

Maschinenliebe? Lasst uns nicht auch noch das Wort Liebe vollends entwerten, den Prothesensex durch mechanische Gerätschaften für Männlein, die ihren Stolz verloren haben und die sich notgeil auch an einem Astloch reiben würden, hat mit Liebe nichts zu tun. Es ist einer der Schlusspunkte in der einst so hoffnungsvollen Entwicklung eines entarteten Affen.

Auch für Frauen haben minderbemittelte Männerhirne nun also auch Männermatratzen mit einem mechanischen Schniedel entworfen, weil sie sich einbilden, Frauen würden so funktionieren wie sie selber. Aber Männer brauchen ja die glücklich machende Illusion, dass die meisten Frauen auch an nichts anderes denken würden als an Sex. Wäre es so, bräuchte es diese Maschinen nicht, denn sie würden den Männern an allen Ecken auflauern, was sie aber nicht tun.

Sex mit Hilfe von Pornografie ist verglichen mit Prothesensex eine kognitive Edelleistung, denn sie erfordern noch Vorstellungskraft, die Erinnerung an alte Sehnsüchte oder erlebtes Glück, sie sind nur der Zündschlüssel.

Wissen diese geschäftstüchtigen Dödel nicht, dass Lust im Kopf stattfindet und von der Nähe zu einem Menschen oder vom Verlangen nach der Nähe zu einem Menschen lebt?

Mechanische Geräte sind eine Beleidigung und Erniedrigung jedes lebendigen Wesens, das Eingeständnis seines zwischenmenschlichen Scheiterns. Nicht weniger sind es die blauen Pillen, die durch Steuerung des Blutflusses Erregung vortäuschen, das Blut vom Kopf in die Lenden lenken, künstliche Versteifungen erzeugen und für die meisten damit beglückten Frauen eher ein Albtraum sind. Sie lassen es zu, manchmal aus Mitleid, manchmal aus Berechnung, manchmal aus Liebe.

Und Telepolis langweilt viele Leser mit seinen spätpubertierenden Ausflügen. Dabei ist ihnen BILD mit den täglichen Onanievorlagen menschlich um Längen voraus.

Bewerten
- +
Anzeige