Avatar von Franklin1157
  • Franklin1157

mehr als 1000 Beiträge seit 02.03.2010

Ein krasseres Argument gegen

den in letzten Jahren erlebten Globalisierungswahn kann es nicht geben.
Klar müssen jetzt alle Kräfte gebündelt werden, um diese Situation in den Griff zu kriegen.
Aber es muss ein Umdenken stattfinden. Die Auslagerung lebenswichtiger Produktion ins Ausland aus reiner Profitgier rächt sich jetzt. Deutschland war mal führend in der Herstellung von Medizin-Technologie. Jetzt kriegen wir keine Beatmungsgeräte, Schutzkleidung und auch keine Medikamente.
Auch die ständige Diffamierung, und Ausbeutung unserer landwirtschaftlichen Betriebe bringt unser Land nun in Schwierigkeiten. Wir sind vom Nahrungsmittelimport abhängig. Länder wie z.B. Italien und Spanien könnten demnächst ihre Exporte erheblich verringern, um ihre eigenen Bürger zu versorgen.
Die Kanzlerin mag ja versichern, dass die Versorgung der eigenen 80 Millionen Einwohner gesichert sei. Aber stimmt das? War und ist die Rente "sischä"?
An dem banalen Beispiel Spargelernte zeigen sich die Symptome. Erntehelfer aus z.B. Polen werden dieses Jahr nicht einreisen. Wer erntet in Italien oder Spanien?
Eine EU-weite Agenda ist in dem ganzen Zusammenhang nicht zu erkennen. Die EU funktioniert nur beim Abkassieren, sonst nur konzeptionelle Leere.
Wir müssen ein stückweit zu nationalen Kompetenzen im Bereich der lebenserhaltenden Vorsorge und Versorgung der Bevölkerung zurück finden.
Der Profit als oberste Maxime hat sich nicht bewährt, außer für die wenigen da oben. Das kann und darf so nicht bleiben.
Das zur Kenntnis zu nehmen und schon jetzt die notwendigen Schritte in die richtige Richtung zu unternehmen ist nun die Aufgabe der vom Volk und für das Volk gewählten Politiker. Daran werden sie sich zukünftig messen lassen müssen. Ich kann dabei auch die Journaille nur an ihre Verantwortlichkeit als 4. Gewalt erinnern. Ihr seid eben nicht Hofberichterstatter, Ihr sollt Beobachter und Wächter sein, für die Menschen, nicht gegen sie!
Frau Merkel, ihre rein "wirtschaftskonforme" Demokratie hat sich nun selbst an den Abgrund gebracht, es wird Zeit für eine volks-konforme Demokratie, die der Wirtschaft durchaus einen gewissen Spielraum lassen darf. Aber oberste Maxime ist dennoch: Sie hat dem Volk zu dienen, den Staat zu erhalten, nicht umgekehrt! Dieses Konzept war Jahrzehnte lang ein funktionierender Kompromiss. Der wurde durch den verlogenen Wirtschafts-"Liberalismus", der nichts anderes war, als eine vollständige Machtergreifung des Kapitals (Neo-Feudalismus), zu Tode "reformiert". Bekennen Sie sich zum eigentlichen Souverän!
Auch in der jetzigen Krise kommt es einem so vor, als wenn die Menschen zur reinen Manövriermasse herabgewürdigt sind, die, wenn entbehrlich und es der Wirtschaft nützt, über die Klinge springen "dürfen". Da kommt eine Ausgangssperre sehr gelegen. Die Bürger dürfen ihrer eigenen, endgültigen Entrechtung von zu Hause aus zusehen.
Der Virus wird verschwinden. Was dann von den Resten unserer Demokratie noch verblieben ist, wird man sehen.

Das Posting wurde vom Benutzer editiert (22.03.2020 10:28).

Bewerten
- +