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  • freudhammer

999 Beiträge seit 14.12.2014

Leben unter Dauermaskierung

Ich habe bei staubigen Renovierungsarbeiten immer wieder so eine Schutzmaske angelegt und sie irgendwann wieder abgenommen, aus Angst zu ersticken. Vielleicht ist das nur mein Problem, aber zweifellos wird durch Masken die Atmung behindert. Nun weiß aber vermutlich jeder, dass uns nichts so stark und gesund hält wie freies Atmen. Keime sind seit jeher Bestandteil der Atemluft, der gesunde Mensch wird damit ohne weiteres fertig, ja es trainiert unsere Abwehr. Wer immer nur so flach vor sich hin atmet, der bekommt automatisch Bedrückungsgefühle, ob er will oder nicht. Über die psychischen Beeinträchtigungen, die in einem voll maskierten Volk zweifellos entstehen, kann ich nur mutmaßen. Mich erinnert das auch an die falsche Sicherheit, die Filterzigaretten suggerieren. Ein gefiltertes Leben, inmitten von gesichtslosen Menschen, ist für mich nichts weniger als eine Horrorvorstellung.

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