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Nein, die Chinesen sind NICHT übervorsichtig

Ralf_S1 schrieb am 21.03.2020 18:12
bei
https://www.heise.de/forum/Telepolis/Kommentare/Feinstaubpartikel-als-Viren-Vehikel/Re-Nochmal-nachgedacht-Feinstaub-auf-den-Skipisten-in-Ischgl/posting-36348421/show/

Vielleicht gibt es in Zukunft individuell anpassbare und mehrfach verwendbare auswaschbare Infektionsschutzmasken, die man in der Öffentlichkeit gerne trägt. Es ist Zeit für eine solche Entwicklung.


Kann man sich nur wünschen - jedenfalls aus Sicht der gesund-bleiben-Wollenden, die täglich raus müssen und ihre Arbeit eben vor Ort und nicht im Homeoffice machen dürfen/müssen.

Dazu müsste man nur einige kleine Bedingungen erfüllen: es müssten genügend Masken verfügbar sein (also vorhanden UND bezahlbar), es müsste ein kulturelles Umdenken erfolgen (warum sind die Chinesen so viel schneller im Adaptieren gesundheitlich förderlicher Maßnahmen - intelligenter? Kollektiver? Demokratischer - ein allgemein akzeptiertes VermummungGEBOT gibt es in DE ja eher nicht😎, aber in CN? Warum das denn?), die Politik müsste komplett umdenken und den Rahmen dafür schaffen - und hier beißt sich die Katze in den Schwanz.

Finde es immer wieder nett, wie ein dummer Virus so viel schnellere Strategien hat als unser "auf hochintelligent selektierter" Politikbetrieb...

Das Rezept, wie man diese Grippe innerhalb weniger Wochen ausrotten kann, ist ja bekannt und erprobt, sowohl im kleinen (Dorf in Italien) als auch im Großen (kaum noch Neuinfektionen in CN - https://www.worldometers.info/coronavirus/country/china/).
Nur: das wurde möglicherweise weniger Geld kosten, als man lieber für die Bankenrettung ausgeben will? Ein Schelm wer Arges dabei denkt... und warum Grassmann so dezent von "übervorsichtigen Chinesen " schreibt und nicht einfach von "um so vieles klügeren" und damit faktisch die (gewünschte?) negative Zuschreibung transportiert.

Das Posting wurde vom Benutzer editiert (22.03.2020 12:37).

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