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  • Kopfstimme

259 Beiträge seit 10.01.2020

Vorsorge ist besser als meckern

Letztendlich sollte niemand dem Staat vertrauen. Wäre dem so, hätte man schon lange vor Ausbruch der Pandemie jedem Bürger eine 50er Packung OP Masken geschickt und ihn gebeten, diese bei jedem Ausgang zu tragen. Stattdessen wird man immer noch dumm angeschaut, wenn man eine OP Maske trägt.

Die Leute fragen dann ernsthaft ob man krank sei? So viel zum Thema Vorsorge. Aber meckern hilft jetzt leider auch nicht mehr. Ich habe vorgesorgt und mir die besagte 50er Packung schon vor Wochen gekauft, als es noch gute OP Masken zu normalen Preisen gab. Lustig finde ich manche aktuellen Angebote.

Da bieten die jetzt OP Masken mit dem Zusatz "nicht für medizinische Zwecke geeignet" an. Ja wozu dann? Alternativ zu guten OP Masken kann man sich auch FFP3 Masken besorgen. Die gibt es wohl noch ausreichend im Baufachhandel. FFP2 ist grenzwertig und FFP1 für den Zweck eigentlich ungeeignet.

Letztere schützen den Träger zwar nicht vor Viren, aber durchaus seine Umwelt ein wenig. Und sie schützen davor, sich unbedacht unterwegs die Hände zu Mund und Nase zu führen. Insofern kann man auch die nehmen, wenn man keine andere Wahl hat. Übrigens noch ein letztes Wort zur Einweg-Nutzung.

Natürlich kann man gute OP Masken auch mehrmals nutzen. Einweg bezieht sich auf die Nutzung im OP. Dort muss steril gearbeitet werden und die Masken werden schnell feucht vom Träger. Dadurch verlieren sie die Schutzwirkung. Ansonsten kann man sie aber meines Wissens durchaus mehrmals tragen.

Das Gleiche gilt für gute FFP3 Masken. Man muss die Dinger nicht gleich wegwerfen, auch wenn drauf steht, zum einmaligen Gebrauch. Besser ein gebrauchter Mundschutz (immer nur trocken verwenden!) als keiner. Dies nur so als Tipp eines Laien. Sicher werden mir nun einige "Experten" widersprechen.

Bleibt gesund :-)

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