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  • mind.dispersal

mehr als 1000 Beiträge seit 02.03.2010

Es ist offensichtlich

Ob Libyen, Ukraine, Syrien, Flüchtlingskrise, US-Wahlen, Chemnitz, usw. usf.; die deutschen Mainstreammedien haben die Qualität einer Echokammer erreicht, deren Beschränkungen und Auslassungen aus der globalen und historischen Perspektive deutlich erfassbar geworden sind.

Deswegen ist gerade das G.H.W. Bush - Beispiel so gut, weil die Kritik an der Bush-Familie seit 9/11 und der deutschen Schröder-Ära, in der sich das Land dem Irak-Krieg verweigerte, deutsche Gemeinplätze sind, denen man sich nun, 10 Jahre später so demonstrativ und offen trotzig verweigert, dass es fast zum Lachen ist.

Es ist doch längst zum Fremdschämen. Selbst in den Medien der USA kann man kritischere Auseinandersetzungen auch mit z.B. Obamas Amtsperiode lesen, als in deutschen Medien.

Durchweg findet man in den MSM genau den verstiegenen Fanboy-Fundamentalismus, den man "Putinverstehern", "AfD-Verstehern" oder RT Deutsch vorwirft.

Und als Fan von Lloyd deMause und seiner "Psychology of Nations" komme ich nicht umhin, zu bemerken, dass eben gleichzeitig, wo dieser Zustand sich immer mehr verschärft, sich die Schlagzahl erhöht, mit denen man den auftauchenden Alternativen (auch und gerade im Netz) Fakenews, Filterblasen und Propaganda unterstellt. Klassische Projektion.

Das Posting wurde vom Benutzer editiert (25.01.2019 10:30).

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