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  • Isidorus

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Brandschutz

Wie man sieht sind Gebäude ab sechs Geschossen schon deshalb besonders gefährlich, weil die meisten Leitern kaum höher reichen. Und auch der Wasserdruck der Hydranten reicht kaum höher. Sowohl Löscharbeiten als auch Rettungsarbeiten werden so massiv erschwert. Dazu kommt, dass Treppenhäuser immer als erstes verrauchen.

Bei Gebäuden über sechs Stockwerken sollte es daher immer mindestens zwei unabhängige Treppenhäuser geben. Darüber hinaus sollte es auch Atemschutzgeräte für jede Person die da wohnt geben, um auch durch Rauch hindurch fliehen zu können. Kostenpunkt: 2000 € pro Gerät. Das kann man sich als Bewohner übrigens auch selbst zulegen (muss natürlich regelmäßig gewartet werden). Diese Maßnahmen ermöglichen immerhin eine Flucht bzw. Evakuierung.

Dass Styropor auf dem Bau sofort verboten gehört wie Asbest, sollte inzwischen auch klar sein. Dämmung ausschließlich mit Mineralwolle (da gibt es zwar auch Probleme damit, aber die sind kleiner). Mit Brandschottungen kann man zwar die Ausbreitung ein wenig verlangsamen, aber das macht das Styropor nicht weniger brennbar. Und unter ungünstigen Bedingungen (Wind) springt das Feuer dennoch über.

Eine Sprinkleranlage schadet auch nicht in Häusern ab sechs Stockwerken. Allerdings bringt das wenig, wenn außen die Fassade aus gestapeltem Erdöl abfackelt. Daher: Kein verdammtes Styropor.

Eine vernünftige Brandmeldeanlage und Alarmvorrichtung sollte das Ganze ergänzen.

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