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  • M234

mehr als 1000 Beiträge seit 16.09.2015

Geschützte Räume

In einem Foren-Beitrag von vor einem Jahr circa habe ich mal geschrieben, warum ich so gegen die Masseneinwanderung junger Männer aus Nordafrika und dem nahen Osten bin und dass man, wenn man pro Homosexualität, pro Transsexualität, pro Frauen, pro jüdischer Mitmenschen usw. ist, man dafür geschützte Räume schaffen muss, wo sich die Menschen entsprechend ihren Neigungen ausleben können.
Solche geschützten Räume können durchaus auch ganze Länder sein, die man eben mittels Grenzen schützt, und in dessen Grenzen sich diese Minderheiten frei und ungezwungen bewegen können.

Der Erhalt dieser geschützten Räume (eine grandiose Errungenschaft!!!) eben FÜR diese Minderheiten wurde aber, weil man nun NOCH Schwächere und schützenswertere Minderheiten in den Migranten erblickte, aufgegeben, bzw. die Aufgabe durch die Bundeskanzlerin wurde von den Linken gefeiert und unterstützt.

Jetzt sieht man das Ergebnis, dass damals schon für jeden, der noch einigermaßen realitätsnah und logisch denken konnte, klar war.

Und hier kommt das eigentlich Dramatische: es geht gar nicht um Minderheiten oder gar Schutz. Es geht um Ideologien. Und das Schöne: diese Ideologien zerbrechen nun an der Realität. Gut so! Die Ent-Täuschung wird zwar groß sein, aber lehrreich.

Und das Ende vom Lied? Eben! Die Erkenntnis: es braucht geschützte Räume, um sich auszuleben und sich auch als Minderheit sexueller Orientierung oder schlichtweg als Frau frei entfalten zu können. Im Grunde braucht es IMMER geschützte Räume: jeder Mensch braucht irgendwann einen geschützten Raum, und wenn es nur zum Schlafen ist. Und jede Burg, jede Festung, jede Landesgrenze, ja jeder Kral in Afrika ist der Versuch, die Schwachen und Schwächsten, nämlich die Frauen und Kinder, zu schützten.

Jetzt hat man mal gesehen, was passiert, wenn man diese geschützten Räume in ideologischer Verblendung aufgibt. Und das Ergebnis: es werden doch wieder Grenzen gezogen, es werden Menschen abgewiesen und es gibt Grenzkontrollen. Hier eben in Form von Türpolitik und Security.

Übrigens: die Leute vom Conne Island sind weiter als Frau Merkel mit ihrer Forderung der Offenhaltung der Grenzen. Denn die Leute vom Conne Island haben nun die Realität erfahren, etwas, was für eine Kanzlerin, permanent in einer "gated community" lebend, noch aussteht.

Das Posting wurde vom Benutzer editiert (17.10.2016 13:57).

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