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  • RalfSchr

mehr als 1000 Beiträge seit 21.03.2013

Standortbestimmung

Meine Theorie zu der aktuellen Situation ist folgende: nachdem der
Feminismus die tatsächlich bestehenden Benachteiligungen erfolgreich
angegangen hatte, zogen sich die ernstzunehmenden Teilnehmer zurück,
da für sie die Sache erledigt war.
Was blieb ist ein buntes Gemisch von Personen, die sich teilweise
aber leider eben zunehmend entweder daraus eine solide
Lebensgrundlage gemacht hatten oder von schon pathologisch zu
nennenden Haß getrieben wurden. 
Das gab es schon in alter Zeit. Auch in der katholischen Kirche
lebten einige recht gut von Bußpredigten und Ablaßhandel - und das
waren auch immer die ersten, die nach einem Scheiterhaufen schrien,
wenn jemand seine Stimme gegen diesen Mißbrauch erhob.
Aber auch so manche Betschwester kam wohl gar nicht so abwegig unter
Verdacht,  sich weniger aus Menschenliebe denn als Haß auf alles
gesunde und lebendige ins Kloster zurückgezogen zu haben.

Wie wenig Substanz momentan tatsächlich da ist sieht man allein schon
daran, daß man sich zwar gerne über eine Buchautorin hermacht, zur
tatsächlichen und auch tödlich endenden Unterdrückung von Frauen in
islamisch-patriachischen Parallelgesellschaften lieber schweigt.

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