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  • Friedensblick

303 Beiträge seit 28.03.2013

Es hätte kein unbemerktes rechtsterroristisches NSU-Netzwerk geben können

Eben wegen dieser Durchsetzung der rechtsextremen Szene mit Spitzeln und Beamten aus Polizei und Geheimdienst. Irgendjemand hätte gegen Geld das NSU-Netzwerk verraten, etwa jemand, der bei der Auswahl der Ceska-Mordopfer behilflich war, bei der Auskundschaftung. Deswegen geht heute die Bundesanwaltschaft von einer "Kleinstzelle" aus Mundlos, Böhnhardt, Zschäpe aus. Genauso wie die "Einzelttäter-Theorie" aus dem Jahr 2006.

Dazu im Gegensatz gehen Politiker parteiübergreifend heute davon aus, dass es ein rechtsterroristisches NSU-Netzwerk mit verschiedenen Tätern geben muss, eben weil es keine Spuren von Mundlos/Böhnhardt an den Tatorten gibt.

"So werden einerseits die Aussagen des polizeilichen Staatsschutzes und des Geheimdienstes angezweifelt, es würden keine konkreten Hinweise auf eine rechtsextremistisch motivierte Tat geben, andererseits liefern die Parlamentarier selber keine eigenen einschlägigen Ermittlungsergebnisse, trotz intensiver Nachforschungen: Auf mehreren hundert Seiten beschreibt der Bericht verschiedene rechtsextremistische Gruppen, Hinweise auf Aufenthalte des „NSU-Trios“ in NRW, Aussagen von Informanten, mögliche Tatortauswahl nach in der Nähe umgekommener „NSDAP-Blutzeugen“ oder ob die Tatorte, in einer Karte eingezeichnet und mit einer Linie verbunden, geografisch ein „NSU-Logo“ ergeben."
http://friedensblick.de/23972/nrw-parlamentarier-auf-der-jagd-nach-dem-nsu-netzwerk/

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