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  • _Peter_

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Drei Überlegungen zu der Geschichte

1. Gehört Team Nawalny wegen versuchten Mordes verhaftet, weil sie Beweise und Informationen unterschlagen haben, mit denen die russischen Ärzte das Gift hätten identifizieren und Herrn Nawalny zielgerichtet hätten behandeln können. Die allererste Regel der ersten Hilfe besagt, dass man mit dem Patienten auch alle Informationen und Gegenstände den Ärzten übergibt, damit die möglichst schnell die korrekte Diagnose stellen können. Schon die Tatsache, dass sein "Team" den Oppositionspolitiker lieber sterben lassen wollte, als die Behandlung konstruktiv zu unterstützen, ist unvorstellbar.
Wie groß ist eigentlich der Schritt von "wir sagen den Ärzten mal nicht, dass Herr Nawalny vergiftet wurde, und mit welchem Gift zum vorsätzlichen Verabreichen des Giftes durch Team Nawalny? Oder hat Team Nawalny die ganze Show inszeniert, mit einer Dosis, die zwar Krankheit, aber nicht den Tod verursacht?

2. Gehört Team Nawalny wegen des Unterschlagens von Beweisen verhaftet, die zur Aufklärung des (angeblichen) Verbrechens führen könnten. Gleiches gilt übrigens für ihre Komplizen in Deutschland, egal, ob sie bei der Polizei, der Bundeswehr oder der Regierung arbeiten.

3. Ist jede Beschuldigung Russlands wohl hinfällig, wenn die angeblichen Beweise nicht ordnungsgemäß gesichert wurden. Abgesehen von einer möglichen Kontamination durch das "Team" oder andere Dritte, oder der Vernichtung von Spuren wie Fingerabdrücken und DNA-Spuren besteht eine reale Möglichkeit, dass die Flasche, die in Deutschland präsentiert wurde, gar nicht die Flasche ist, die man in Russland gefunden hat.

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