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  • Aletheius la Dyaus Pitar

mehr als 1000 Beiträge seit 28.10.2011

Re: Kampfansage an die Weltraumpiraterie oder unterschwellige Propaganda ?

Hallo EMV-Tester,
da ich hier gleich weitermache, nur kurz soviel:

Du hast mit allem Recht, besonders dass aus dem Spacemining mit
Raumrobotern in absehbarer Zeit nichts werden wird. 
> Die Unternehmerische Phantasie kann sich höchstens an 
> vorbeifliegenden Meterorschwärmen und Asteroiden entzünden.

Die von kommerziellen Einrichtungen vorgestellten Gedankenwelten im
Zusammenhang mit Raumschifffahrt bis zum Erdorbit, bis zum Mond und
darüber hinaus halte ich persönlich für eine Form der Ablenkung und
Zerstreuung.

Die Weltraumfahrt an für sich ist für mich grundsätzlich ein Gebiet
für philosophische Betrachungen mit den Zielen ...

a.) ... , den erstrebenswertesten Weg für die Nachwelt vorbereitet zu
haben und 

b.) ... neben der 'Staffelholzübergabe' zugleich Gewissheit zu
vermitteln, dass es im ganzen Entstehen und Vergehen doch noch so
etwas wie einen Sinn gibt, das über die Selektion und Anpassungsdruck
wirkenden Darwinismus hinausgeht.

Ansonsten wäre Philosophie ebenfalls ein Kind der Marktwirtschaft,
reine Beutelschneiderei!
> und die SciFi ebenso.

Um es kurz zu machen, meine ich, dass wegen der Tatsache, dass es
Bewusstseine gibt, damit gleichzeitig Dinge verbunden sind, die uns
erst einmal verborgen sind 

> (George Spencer Brown hat dies wohl auf die rudimentärste Form heruntergebrochen.)

Wissen tun wir es aber nicht genau - und wir werden es niemals
wissen. 

Doch im Unterschied zu den am längsten vorhandenen Spezies können wir
aber nicht nur Archive hinterlassen, 
sondern auch Roboter ebensolche anfertigen lassen, die Energie und
Rohstoffe ernten.

Und wenn in ferner Zukunft überall auf der Erde Gerechtigkeit und
Sicherheit errscht, diese auch mal der Philosophie wegen in das All
hinaus entlassen, damit sie einst zukünftigen Begegnungen mit anderen
sich selbst bauenden Spacerobotern die Botschaft kommunizieren, dass
draußen in der Tat 'viele' sind.

Ich meine, wenn ein sich auf Spiralbahnen hinabbewegender Mond
sowieso durch die Gezeitenkräfte seines Planeten zerissen wird, dann
empfiehlt es sich, diesen ganz rasch leichter werden zu lassen.

Denn die aus spielerisch-philosophischen Gründen zu konstruierenden
Fernraumschiffe werden grundsätzlich aus Mondmaterialien bestehen.
Denn bis die für die Fluchtgeschwindigkeiten von Planeten
erforderlichen Energiemengen akkumuliert sind, das dauert zu lange.

In diesem Jahrhundert und auch nicht im nächsten Jahrhundert ist die
Eroberung des Weltalls durch Menschen nicht machbar. Es werden immer
halbautonome ferngesteuerte Automaten sein, die da draußen schürfen.

Das bedeutet, bis es mal so weit ist, wie angedacht, muss eine
Energie- und Industrie-Infrastruktur auf dem Mond errichtet werden.

Das ist ein Nahziel, das jedoch erst einmal für das Lösen von
Energieproblemen auf der Erde anzuwenden ist (via tsd qkm große
Reflektorspiegel für PVA-Farmen auf der Erde, die im Orbit aufgrund
ihrer Einfachheit Sonnenstürme fernab des Erdmagnetfeldes überstehen,
bis sie die Überflughöhe von Raumstationen erreicht haben, bei denen
sie noch nicht von Weltraumschrott behelligt oder vom Aufprall von
Gasmololekeln auf der Reflektorfläche abgebremst werden).

Erst wenn die (Verteilungs-) Gerechtigkeit hergestellt ist, kann man
an Aktivitäten jenseits der Mondumlaufbahn denken.

Die bemannten Marsmissionen sind also erst einmal zu vergessen, so
als eine Art elitärer Spielerei, die sich mit ihren Pfründen sich
selber gegenseitig am Hintern pudert. 

Jedoch als  Motivation für ferngesteuerte halbautonome Automaten,
warum nicht ? Das Know-How lässt sich hier in der Luft, auf Land und
in der See einsetzen.

Das ist der Grund, warum ich an Propaganda denken muss, 
aber auch an unterstellter Piraterie in vormals nicht erreichbaren
Räumen (unterer TP-Link).
> Siehe Restriktionen, die Internet und Quadcopter betreffen

Muß nun weiter 
Aufwiedersehen.
A.

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