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mehr als 1000 Beiträge seit 01.03.2017

Journalismus geht anders

Ich schreibe nichts zum Artikel selbst, der einmal mehr ein Beispiel dafür ist, warum Journalismus momentan einen so schweren Stand hat. Vielmehr biete ich eine Alternative, in dem ich das fördere, was echten Journalismus auszeichnen würde:
Fragen stellen.

Dazu greife ich auf ein österreichisch-deutsches Meinungs-Forum zurück, in dem genau solche Fragen gestellt werden.

Auszug:

Das inszenierte Treffen fand am 24.06.2017 auf der Ferieninsel Ibiza statt.
Heute ist der 18.05.2019.
...
Hat Strache diesen Abend einfach ausgeblendet?

Hat Strache nie versucht, wieder in Kontakt zu treten?

Hat Strache auch danach nicht bemerkt, dass etwas nicht stimmt?

Hat Strache nie versucht herauszufinden, wo diese Personen geblieben sind?

Hat Strache nicht bemerkt, dass er gelinkt wurde?

Wenn Strache im Nachhinein merkte, dass etwas nicht stimmte, wie hat er darauf reagiert.

Warum hat Strache diese Ungereimtheiten für sich behalten?

Hat Strache diese Ungereimtheiten für sich behalten?

Wurde Strache schon lange mit diesem Treffen unter Druck gesetzt?

Wurde Strache schon länger erpresst?

Ist Strache der einzige Politiker, der möglicherweise wegen des Treffens erpresst wird?

Wurde Strache zugesagt, dass dieses Treffen geheim bleibt, so er mitspielt?

Warum wurde diese "Zusammenkunft" nun doch, kurz vor der EU-Wahl öffentlich gemacht?

Klar ist, dass dieses fingierte Treffen teuer war und professionell aufgezogen wurde.

Wer hat das beauftragt?

Wer hat das durchgeführt?

Wer hat das finanziert?

So stelle ich mir Journalismus vor.
Faktisch, fragend, nicht Frame-verkürzt moralisierend B-)

Das Posting wurde vom Benutzer editiert (19.05.2019 07:26).

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