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Re: Danke für den Bericht aus dem Klinikbereich (edit)

Levski schrieb am 29.05.2020 13:15:

Glückwunsch an Deinen Vater, dass er mit 63 die Fliege machen konnte. Die Zustände sind ja nicht nur im Gesundheitssystem so.

Was die Rente betrifft, habe ich neulich gelesen, dass in Österreich die Durchschnittsrente doppelt so hoch ist wie in Deutschland. Warum wohl, ist Österreich kulturell so verschieden von Deutschland? Es sind wohl nur die Neoliberalen Reformen, die Deutschland brutaler durchgezogen hat.

Ich habe das Glück, noch einen kompetenten Hausarzt und Internisten zu haben. Mit dem habe ich mich neulich über das Gesundheitssystem und die Kompetenz von dem Ärztenachwuchs unterhalten. Der war etwa der gleichen Meinung wie Dein Vater.

Mit meinem Post habe ich nur auf die Schnelle andeuten wollen, was alles zu verändern ist. Im Gesundheitssystem kennen sich natürlich andere besser aus als ich. Aber dass was zu tun ist, dürfte allen klar sein, die den Kopf nicht in den Sand stecken.

Ich bin sehr pessimistisch, was die Zukunft von Europa betrifft. Hier herrschen überwiegend inkompetente Kriminelle. Aber neulich hat ein Prof. Elsner bei KenFM erzählt, was sich in China alles bewegt. Das macht Hoffnung.

edit: Das mit der Bezahlung des Klinikpersonals hatte ich nur deshalb an die erste Stelle gestellt, weil es sofort zu machen ist, ohne irgendwelche Organisations- und Umstrukturierungsmaßnahmen. Natürlich ist es nicht das Wichtigste!

vor allem muß ein Umdenken bei Ärzten (der inzwischen auch hier privat(isiert)en(!)), bei Politikern und auch Patienten (auch in Form des Wählers) stattfinden
dazu noch (erst heute(!) erstmaliig(!) gesehen ->
https://www.youtube.com/watch?v=jyemPnEstEw

Weniger Arbeit -> mehr Zeit -> dann stimmen die Belastungen eher. Geld sollte man kritisch beachten dabei (pauschal mehr oder weniger kann man nicht sagen, für die Belastung derzeit ist es zu wenig, ohne Frage)

Ob Positionen nnun so relevant sind, systemrelevant sind sie alle, egal, ob Arzt, Pflege- oder Reinigungskräfte, ihre Zeit "opfern" sie in gleichem Maße.

Um Taxi zu fahren, benötigt es keinen Arzt, aber schon zu unseren Studienzeiten existierten sinngemäß die Worte: "als approbierter Taxifahrer kann man allemal noch gehen".

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