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  • HenryBerlin (1)

202 Beiträge seit 23.03.2016

Völkerhass der Braunen und Ökonomie des Kapitalismus

Was ist ein Mensch wert, wenn er nicht wertvoll als Mensch, sondern nur als Material oder Faktor in der Produktion gesehen wird? Diese Fragen haben die Nazis ermittelt und dabei auch die Methoden zurück gegriffen, die im Kapitalismus üblich sind.

Nach Dimitroff ist der Faschismus eine "terroristische Diktatur der am meisten reaktionären, chauvinistischen und imperialistischen Elemente des Finanzkapitals“.
Die Nähe zwischen Kapitalismus und den Braunen ist also schon hinreichend beobachtet worden. Es passt ja auch. Die Einen sehen im Menschen allgemein ein auszubeutendes Wesen für ihre eigene Profitmaximierung und die anderen schauen auf die Gruppenzugehörigkeit nach Volk, Sexualität, Rasse usw. und werten alle nicht als Norm definierten Menschen nachrangig ein.

Da die herrschende Minderheit im Kapitalismus auf Spaltung der Menschen und ein Gegeneinanderhetzen baut, damit die Eliten möglichst unangetastet bleiben, kommt ihnen in Krisenzeiten der braune Mob sehr weit entgegen.

"Nie wieder Auschwitz!" verlangt einen Umbau der Gesellschaft, weg von kapitalistischen Strukturen. Und es verlangt nach einer Beendigung nationalistischer Energien in der Politik.
Nach einem starken Israel verlangt es nicht.

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