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  • Skaarganis

748 Beiträge seit 12.03.2008

Begrüße das außerordentlich!

Endlich findet ein Umdenken statt.
Dabei hat es jeder Bürger selber sehen können.

Straßenreinigung: Früher sehr regelmäßig einmal die Woche kam eine
Kehrmaschine durch die Straßen. Später - privater Anbieter -
seltender Anblick, keine Regelmäßigkeit erkennbar. Dafür aber
wesentlich höhere Kosten.

Müllabfuhr: Früher sehr regelmäßig wöchentlich zur selben Zeit bei
moderaten Gebühren. Später - privater Anbieter - unregelmäßige Abfuhr
(teilweise erst abends um 20 Uhr).

Energieliberalisierung: Durch das ganze Unbundling werden nur
unnötige Kosten verursacht, allein schon aus dem Grund, weil jeder
Mist heute einzeln errechnet und ausgewiesen werden muss
(Netzgebühren, Transportgebühren, Steueranteile, Verbrauch usw.).
Hier wird sogar eine noch größere Zerstückelung angestrebt. Während
man früher seinen Strom z.B. von einem Anbieter bezogen hat, der auch
gleichzeitg das Netz betrieben hat und auch für das Ablesen usw.
zuständig war, so soll das in Zukunft alles aufgeteilt werden.
Heisst: Ein Lieferant, mind. ein Netzbetreiber, ein
Messstellenbetreiber und ein Messstellendienstleister. Allein diese
Auflistung läßt erahnen, welche kosten da erzeugt werden, die
hinterher jeder bezahlen darf.

Ich bin - und war - immer der Meinung, dass Dienstleistungen und
Produkte, die die Grundversorgung an Energie, Wasser, Abwasser und
Müll betrifft, in öffentliche Hände gehören, und nicht in von Gier
getriebenen Privatunternehmen.
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