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  • Charonhb

mehr als 1000 Beiträge seit 27.05.2003

Mangelnde Transparenz und die Volksverarschung der Marktliberalisierer

Wenn die Öffentlichkeit mal so weitgehend z.B. in die Bücher der
großen bekannten nichtstaatlichen Banken einsehen dürfte/könnte wie
in die der staatlichen, würde sicher schnell klar das die
Freiwirtschaft mindestens ähnlich viel vermurkst, dies aber im
Unterschied praktisch nie und schon garnicht detailiert
veröffentlicht.

Die große Finanzkrise hat nun im Verlauf der Verstaatlichung der
"systemwichtigen" Hypo Real Estate genau dies beides belegt:

1) Systematisch drastische und fatale Fehler sind auch im
freiwirtschaftlichen Management häufig bis üblich.

2) Die Öffentlichkeit erfährt höchstens Details dazu wenn das
Unternehmen Staatlich ist oder verstaatlicht wird; sonst wird
möglichst alles, im besonderen die detailierte Verantwortlichkeit
einzelner Manager, vollkommen verschwiegen.

Es ist zwar formal das gute Recht der freien Wirtschaft ihre "Leichen
im Keller" streng geheim zu halten.. ..aber dann am Beispiel von
zwangsweise öffentlichen Kellerleichen aus Staatsbetrieben Beweiße
nach dem Muster "Sozialismus, der Untergang" zu führen ist (und war
immer) vorsätzliche Volksverarschung³.
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