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  • Eggmen

649 Beiträge seit 26.04.2018

Nobelpreis für die deutsche Sprache

Ihr lesenswerter und guter Beitrag (ich werde ihn in meinem Bekanntenkreis weiterempfehlen) zu der Vergabe des Literaturnobelpreises an P. Handke zeigt erfreulicherweise, dass nun endlich die „Märchenstunde“ der tatsächlichen Initiatoren der Ursachen der Jugoslawien-Einsätze und deren Folgen bei vielen Konsumenten der sog. Qualitätsmedien hinterfragt wird bzw. werden sollte.
Handke ist wahrlich keine „leichte“ Kost, und wenn man/frau auf „einfache Sprache“ gepolt ist vermutlich völlig überfordert; wenn man sich aber auf ihn und seine schriftstellerischen Leistungen einlässt, ist er jemand, der mit Wörtern kognitive Bilder, ja diffizile Meisterwerke zu schaffen in der Lage ist. Aber nicht jedermann bzw. jeder-“frau“ ist geistig befähigt, aufgrund von offensichtlich fehlenden Sprachkenntnissen bzw. -verständnis sowie Hintergrundwissen Handke adäquat zu würdigen, s.u. mit seinem Essay
https://www.amazon.de/Die-Tablas-von-Daimiel-Umwegzeugenbericht/dp/3518068776/ref=sr_1_1?__mk_de_DE=%C3%85M%C3%85%C5%BD%C3%95%C3%91&crid=2WF8ICB2PZNAZ&keywords=die+tablas+von+daimiel&qid=1575879807&sprefix=Die+Tab%2Caps%2C162&sr=8-1
hat er bereits versucht und begonnen, das Narrativ der bewussten, öffentlichen Lüge in den Vordergrund zu rücken. Nur: niemand oder nur sehr wenige waren bereits, sich auf das eigentlich Offensichtliche einzulassen. Dem Nobelpreis-Komitee sei gedankt!

Als ich in dem Zusammenhang mit der Verleihung des Nobelpreises, den Handke mehr als nur „verdient“ hat, den Artikel las
https://www.deutschlandfunkkultur.de/peter-handkes-interview-er-schmettert-alles-ab.1270.de.html?dram:article_id=463936
Wir haben in unserer Mittagsendung auch mit der Publizistin „….“ über das Thema gesprochen. Sie sagt: „Handke hat sich verächtlich über Frauen geäußert und die Nähe zu Kriegsverbrechern nicht gescheut.“ Das seien Statements, die für sich stehen – die Verleihung des Nobelpreises an ihn sei vor diesem Hintergrund ein „Schlag ins Gesicht von allen, die sich für Menschenrechte einsetzen“. Das ganze Gespräch hören Sie hier:

und die Audio-Datei anhörte, sträubten sich meine Nackenhaare! Zwar ist die Interviewerin wohltuend besser informiert und hatte mehr Hintergrundwissen als die o.g. Dame – aber dass diese meiner Meinung nach völlig unqualifizierte Journalistin usw. usf. und „Spiegel“-Mitarbeiterin Ferda A. die Chuzpe besitzt, sich derart - mir fällt wirklich kein angemessenes Adjektiv ein – oberflächlich in einer Art und Weise über Handke bzw. den ihm gebührenden Nobelpreis zu äußern …… (es verschlägt mir die Sprache!) Frau Ferda A. ist, nachdem ich die Stammeleien (sie war nicht in der Lage, einen vollständigen Satz im Deutschen zu formulieren) angehört habe, wohl eher ein- als gebildet und ständig eingeschnappt.

Eine bestimmte, eingrenzbare Bevölkerungsgruppe (Izetbegović -Clan, s. die zutreffenden Ausführungen in dem Artikels, u.a. letzter Absatz), die einen nicht unerheblichen Anteil an der im ehemaligen Jugoslawien geplanten „Problematik“ mit zu verantworten hatte, sollte sich -insbesondere dieses „Klientel“ - sehr, sehr vorsichtig und vor allen Dingen „gerecht“ über die Zustände und historischen Gegebenheiten äußern – oder für immer schweigen!
Und: wenn Handke eines nie getan hat: sich abwertend bzw. abfällig über Frauen, Menschen zu äußern…..wenn es welche sind! Ferda A. hat gewiss nie in ihrem Leben ein Buch von Handke in Händen gehabt, sonst würde sie nicht solch einen hanebüchenen Unsinn verbreiten.
Letztlich stelle ich fest, dass gerade Artikel von einer Qualität, wie sie Ferda A. im Spiegel zu verantworten hat, mich als langjährigen Spiegel-Leser bewogen hat, mich von ihm zu distanzieren.

Das Posting wurde vom Benutzer editiert (09.12.2019 13:40).

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