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  • Breitwien Eimer

49 Beiträge seit 29.10.2004

WW2 aus Sicht eines "ja-was-eigentlich" ?

Was an diesem Film erschreckend und verwirrend ist:
Die Protagonisten sind uncool!
Die Antagonisten sind cooler und haben die deutlich besseren Dialoge.
Ich meine nicht nur die Filmfigur Landa (Waltzens Spiel fand ich zwar
erstaunlich, aber nicht "weltklasse"), sondern vielmehr die kleinen
"germans" am Rande. Der unerschrockene Landser, der SS-Scherge, ja
sogar der Scharfschütze waren way way interessanter, als der
texanische Unterbissler.

Für mich hat das Experiment nicht geklappt! Zwar wissen wir jetzt,
dass QT auch "die Juden" für fähig zu Grasamkeiten hält, aber tief
drin wird sich jeder kleine Neonazi freuen, dass solche Zitate
wie:""...die amerikanischen Goldmedaillen kann man mit Negerschweiß
aufwiegen." oder "...ich bin die Geschichtes des amerikanischen
Negers. Nein? Dann bin ich King Kong." ungestraft millionenfach auf
der Welt gehört werden.

Bärenjude? Dieser Film war ein Bärendienst für die Antifa.

Ich jedenfalls habe mich in keiner Sekunde mit den Basterds
identifizieren können. Und ich befürchte selbst radikale und
gewalttätige "Juden" werden das auch nicht. Der Rest sowieso nicht...

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