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  • mind.dispersal

mehr als 1000 Beiträge seit 02.03.2010

Gesinnungsgemetzel setzt formale Logik und Intuition außer Kraft

Das Äußern formal logischer Sachverhalte wird gewohnheitsgemäß mit dem prinzipiellen Anspruch der moralischen Deutungshoheit zum Sündenfall erklärt.

Die Gleichsetzung der Forderung nach einer Obergrenze mit dem sofortigen Zuwanderungsstop ist sachlich falsch und sofort zurückzuweisen, mit Verweis auf polemische Übertreibung, insbesondere den für inquisitorisch denkende Menschen typischen Rassismusvorwurf ohne kausale Herleitung, sondern als willkürlich behauptetes Motiv im Hintergrund.

Das bloße Zurücklehnen in die Hängematte des durch den Namen "Pro Asyl" suggerierte Position, "die Guten" zu sein, ist beinahe widerlich.

Ohne darauf einzugehen, dass eine gerechte Verteilung innerhalb Europas auch der Gewährleistung guter Versorgung und damit auch den Flüchtlingen zugute kommt, wird in altbekannter trotziger Manier mit der Vereinnahmung der Flüchtlinge als Selbstobjekt der Narzissmus des Typus "Moralapostel" gepflegt; dies selbstverständlich, wie bei allen anderen Narzissten auch, hauptsächlich durch Herabsetzung und Herabwürdigung ihrer Kritiker.

Über die faktische Wiedereinsetzung des Dublin-Verfahrenns, der "sicheren Drittstaatenregelung" muss man als "sojemand" erst gar kein Wort verlieren. Da steht man drüber (moralisch)!

Das Posting wurde vom Benutzer editiert (24.11.2015 17:49).

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