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  • holzmueller

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Chance vertan

Über 500 Anzeigen von Frauen bei 1000-1500 Männern am Kölner Dom sind
wahrhaft entsetzlich. Es wäre m.E. glaubwürdiger und auch für die
Opfer tröstlicher, wenn man von seiten der islamischen Flüchtlinge
darauf hinweisen würde, daß diese Gewalt, wie sie in Köln gegen
Frauen stattgefunden hat, ein bekanntes, der eigenen religiösen
Kultur immanentes Phänomen darstellt, statt sogleich den Namen des
Islam reinzuwaschen, daß dieser nichts damit zu tun habe. Das ist
verlogen.

Insbesondere die Aussagen zu den friedensstiftenden Werte des Islam
sind nicht glaubhaft. Denn ein großer Teil der islamischen Werte sind
bei näherer Betrachtung chauvinistisch, frauenverachtend und
gewaltaffin - im Gegensatz zu den christlichen Werten. Man muß dazu
nur den Koran aufschlagen und diese Werte nachlesen bzw. das Leben
des islamischen Religionsstifters bei Wikipedia nachschlagen.

Niemand interessiert sich deshalb für diese Hilfsangebote, weil sie
verbunden sind mit Beteuerungen, daß der Islam nichts mit dieser
Gewalt zu tun habe. Es wäre glaubwürdiger und auch tröstlicher für
die Opfer und beruhigender für die Deutschen gewesen, zu schreiben,
daß diese Gewalt besonders bedauert wird, weil sie eben doch der
eigenen religiösen Kultur entspringt. Tröstlicher, weil mit solch
einem Eingeständnis auch die Hoffnung auf eigene Anstrengungen
verbunden gewesen wäre, daß man die diesem Fehlverhalten
zugrundenliegenden islamischen Werte korrigieren möchte. Diese Chance
wurde von seiten der Flüchtlinge vertan.

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