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  • Elsabetha

725 Beiträge seit 27.05.2008

Grundgesetz und BGB

>  Wir treten dafür ein, die Würde und Ehre von Frauen zu schützen,
>  wie es Koran und Bibel gebieten.
>  Für uns gilt das strenge Diebstahlverbot in Koran und Bibel. 

Dieses Land definiert sich über das Grundgesetz der Bundesrepublik
Deutschland und regelt das Leben seiner Einwohner (Staatsbürger,
Aufenthaltsberechtigte Bürger anderer Staatsangehörigkeit und Gäste
(Touristen) über das BGB (Bürgerliches Gesetzbuch) und die daraus
folgenden §§ des Strafgesetzbuches.
Es ist mir völlig egal und ich toleriere es, wenn Mitbürger ihr
privates, häusliches Leben zusätzlich zu den Richtlinien der BRD auch
den Regeln von Bibel, Koran, Sportvereinen oder sonstigen
Gruppierungen unterwerfen. 

Ich habe es jedoch langsam satt, dass derartige, sich ganz
offensichtlich über andere Quellen definierende Regeln, zunehmend
unser öffentliches Leben bestimmen. 
Was Recht ist, muß Recht bleiben. Es kann nicht angehen, dass das
Leben in diesem Land zunehmend bestimmt wird, über Vorgaben, die in
jahrhundertealten Überlieferungen als Lebens- und Glaubensrichtlinien
aufgestellt wurden und ich mich teilweise dafür rechtfertigen soll
oder angegriffen werde, wenn ich mein Leben nicht auf der Grundlage
dieser Maxime führe. Zuzulassen, dass unter dem Deckmantel von
Religionsfreiheit geltende Gesetze unterhöhlt werden, hat nichts mit
Toleranz zu tun, aber viel mit Bequemlichkeit und fehlendem Mut sich
für die Einhaltung unserer Gesetze mit Nachdruck und auch gegen
Widerstand einzusetzen.

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