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  • Levski

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mühsam

demon driver schrieb am 11. Januar 2016 16:18

> Du kannst mit solchen
> Sprüchen auf jeder Pegida-Demo mitmarschieren

Hitler war Vegetarier, darf ich jetzt nur noch Fleisch essen?

> Ich kotze. Rechte Hetze in Reinform.

Hoffentlich kommst Du rechtzeitig zum Klo. Die Diskussion müssen wir
dann wohl verschieben.

> Lächerlich. Wenn Kriegsflüchtlinge Asyl suchen, kann ein
> zivilisierter Staat nicht warten,

Merkel verrzichtet immer noch auf Abstimmung auf Europäischer Ebene
und beschwört nur das Mantra "es muss eine Europäische Lösung geben".
Sie ist dafür zuständig dieselbe herbei zu führen. Und in
demokratisch oganisierten Gemeinschaften ist das nicht per Ordre de
Mufti zu machen.

> Es gibt überhaupt keine andere als eine dezidiert ausländerfeindliche
> Haltung, um die Situation als bedrohlich hinzustellen.

Doch die gibt es.

> So what? Binsenweisheiten.

Diese Binsenweisheit sollte man durchsetzen, statt nach neuen
Gesetzen zu schreien.

> Siehe oben. Wenn JETZT Menschen Asyl suchen, ist keine Zeit mehr für
> den Luxus einer "Abstimmung". Im Übrigen ist "Dublin-II" selbst
> völkerrechtlich zweifelhaft.

Aber über all das wäre Europapolitik notwendig. Und die kann Merkel
nicht. Hätte nicht gedacht, dass ich mal mit Helmut Kohl auf eine
Linie liege, partiell.

>  .... "Wirtschaftsflüchtlinge" ... Allein der Begriff ist eine rechte Hetzvokabel,
> die jeden, der sie verwendet, unmissverständlich als fremdenfeindlich
> ausweist.

Siehe oben, Hitler/Vegetarier

> Als wäre der Westen nicht auch für die Armut
> mitverantwortlich, die Leute in den Krisenregionen dazu treibt, zu
> fliehen, um vielleicht woanders satt zu werden.

Da stimmen wir überein. Aber dann würde ich von der Politik erwarten,
dass sie auch an den Ursachen was tut, sie wenigstens erst einmal
benennt. Stattdessen wird Frankreichs Neokolonialpolitik indirekt
unterstützt. 

> > und bei Menschen aus sicheren Herkunftsländern handelt
> > es sich nicht um Kriegsflüchtlinge.

> Weil du das sagst. Pfui Teufel, ich muss kotzen.

Schade, ich hätte so gern noch etwas dazu gesagt.

> Da spricht der Kriegsflüchtlingsversteher. Lutz Bachmann live. Ja,
> das können rechte Deutsche – definieren, was "echte
> Kriegsflüchtlinge" sind und was nicht. 

"Kriegsflüchtlingsversteher". Wenn ich jetzt auf diese Provokation
regiere, ist das schon Metakommunikation und tut nichts zur Sache. So
macht man eine Disskussion und in der Konsequenz ein ganzes Forum
kaputt.

> Es gibt überhaupt kein Problem. Das meiste davon wird von "besorgten
> Bürgern" wie dir herbeigeredet.

Wir diskutieren hier unter dem Bericht zu einem Brief von
Flüchtlingen in Reaktion auf die Ereignisse in Köln. Da spricht
selbst die Polizei von einer neuen Dimension von Problem (die
Ereignisse, nicht der Brief).

> Etwas mehr Geld und Energie in die
> Versorgung und Unterbringung der Geflüchteten, etwas bessere Planung,
> mehr dezentrale Unterbringung, und gleichzeitig Investitionen in das
> Bekämpfen der Fluchtursachen in den Krisenregionen. 

Klingt gut, einverstanden. Aber ich denke mit "etwas" ist es nicht
getan. Ich habe in diesem Forum mehrfach betont, dass an der
Verpflichtung Asylsuchende zu schützen nicht gerüttelt werden muss,
wenn man mit diesem "etwas" realistisch umgeht.

> Bei solchen "Nicht-Rechten", wie du einer sein willst, brauchen wir
> überhaupt keine Rechten mehr.

Schon wieder ad Hominem. Und zurück: Diese Schubladen brauchst Du
wohl für Dein Seelenheil.

> Rechtsextremistische Hetze und rechtsextremistische Straftaten
> konsequenter verfolgen, anstatt rechtspopulistischer Demagogie
> politisch nachzugeben, das ist das einzige, was gegen
> Rechtsextremismus hilft.

Richtig. Aber wenn man das Land in unsichere Verhältnisse führt, wird
der Rechtsextremismus angeheizt. Prävention unterstützt das
"konsequente Verfolgen".

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