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  • Weltendenker_2

50 Beiträge seit 16.07.2015

Hach, wie gefühlvoll: Religion verzaubert "den" Kapitalismus

Das ist typisch Gedankengut eines Professors auf der Suche nach Charisma:

"wollte Weber den Kapitalismus erst einmal genauer verstehen. Dabei kam er auf seine bekannte und bis heute umstrittene These von der Geburt des Kapitalismus aus der protestantischen Ethik. In der Religion sah Weber eine Kernkraft der Gesellschaft.

Zum Vergleich der Religionen: Gab es solche religiöse "Ethik" etwa in China, das schon zur Zeit der antiken Seidenstraße besondere Waren bis in den Mittelmeerraum lieferte??

Eine beliebte Masche ist offenbar: Wer seine eigene gefühlte Tiefe inszenieren will, der redet spirituell. Nicht nur in "God owns country". Dabei war Max Weber ein redebegabter Professor, der sein Publikum emotional beeindrucken will - mit Charisma. Professoren seien die Playboys der Wissenschaft (verbeamtet und finanziell abgesichert), ist die Bilanz von S. Bär in "Forschen auf Deutsch - ein Machiavelli für Forscher...". Privat gab es eine gefühlvolle Dame, in die sich die Brüder Weber verliebten. Siehe Buch Eberhard Demm: Else Jaffé-von Richthofen - Erfülltes Leben zwischen Max und Alfred Weber.

Fazit: Attraktive Damen, die Spiritualität, Esoterik usw. als anziehend empfinden, gibt es auch in der Postmoderne massenhaft. Aber deshalb gleich Spiritualittät als tiefere Ursache des Kapialismus predigen, ist doch etwas übertrieben, oder? Haben areligöse Völker etwa keine Gefühle? Haben sie etwa keinen Respekt vor der Menschheit im Diesseits, da ihnen das Gerede vom Jenseits fehlt?

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