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  • HeWhosePathIsChosen

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besser ist das

Man kann alle Menschen entlag einer schlecht-gut-Achse einsortieren:
je weiter in Richtung gut jemand von der Mitte (Trennlinie zwischen
gut und schlecht) entfernt ist, desto besser ist er und je weiter in
Richtung schlecht jemand von der Mitte entfernt ist, desto schlechter
ist er. In der Mitte sind viele durchschnittliche Menschen (und die
Trennlinie kann ja auch unschärfer sein). Je weiter man sich in
Richtung schlechter oder besser von der Mitte entfernt, desto weniger
Menschen sind dort einsortiert. Vielleicht ist es ungefähr eine
(nicht notwendigerweise zur Mittellinie symmetrische)
Normalverteilung (http://de.wikipedia.org/wiki/Normalverteilung).
Jesus ist z.B. besonders gut und ein selbstsüchtiger, gemeiner,
sadistischer Foltermörder ist besonders schlecht.

Kriterien für die Einteilung der Menschen sind ihre Taten, Absichten,
Ziele, usw. und auch mutmaßliche/wahrscheinliche zukünftige Taten
(die ja u.U. bereits feststehen). Wer viele guten Taten tut und gute
Absichten hat, ist gut - wer viele schlechte Taten tut und schlechte
Absichten hat, ist schlecht. Ganz einfach und kein vernünftiger
Mensch würde jemanden mit vielen guten Taten und gute Absichten
schlecht nennen und jemanden mit mit vielen schlechten Taten und
schlechten Absichten gut nennen. Ganz einfach und völlig
offensichtlich.

Man kann Menschen anhand ihrer Taten, gemäß der deutschen Gesetze,
der Meinung des Volkes (wenn es die Taten des Betreffenden kennt) und
anerkannten Gütekriterien beurteilen, siehe auch
http://www.heise.de/tp/foren/S-Was-gut-ist/forum-296851/msg-27078412/read/
Das ist schon ziemlich aussagekräftig und man wird dann ein
verbrecherisches mieses Arschloch wohl nicht so schnell als "gut"
einschätzen, sondern als schlecht und ggf. als böse. Das Volk wird
sich da in klaren Fällen ziemlich einig sein - da wird die Mehrheit
wohl nicht sagen: "och, der hat doch nur schlimmes getan aber ihn
selbst kann man nicht als schlecht bezeichnen, der ist mindestens so
gut wie Jesus".

Nun haben vielleicht schlechte Menschen damit ein Problem, dass sie
objektiv schlecht sind aber da schlage ich doch mal vor, dass sie
bereuen und besser werden - Gotteslästerung und Bullshit labern
anstatt Reue zu zeigen macht sie jedenfalls nicht besser.

Natürlich gibt es auch unbelehrbare Gotteslästerer und Ungläubige,
die es einfach nicht kapieren wollen aber ich denke, die haben sich
vor allem eines verdient: dass sie mal so richtig gerecht vom
deutschen Gericht und Volk beurteilt werden und wenn sie dann noch
Scheiße labern, anstatt Reue zu zeigen,d ann ist die Sache nur um so
klarer: sie sind schlecht und vielleicht sogar böse.

Also ich wünsche mir die schonungslose Aufdeckung der Wahrheit und
die (legale) Entmachtung schlechter Menschen. Ich wünsche mir auch,
dass alle erkennen können sollen, wer besser ist: ich oder meine
Gegner.

Mal angenommen, es gibt einen allmächtigen Gott: sollte man da nicht
annehmen können, dass Gotteslästerer gelinde gesagt eher nicht so gut
sind? Wäre doch naheliegend, oder? So gesehen ist es quasi ein
Hinweis auf einen guten Gott, wenn Gotteslästerer eher oder gar
besonders schlecht sind und ich denke, da soll einfach mal
forensisch+wissenschaftlich ermittelt werden - das dürfte doch viele
interessieren, oder? Ja klar, es ist naheliegend was dabei rauskommt 
aber mal so eine richtig umfassende und überzeugende Untersuchung ist
schon wünschenswert, oder?

Okay, okay, nun gibt es auch Religiöse im Knast aber da muss man
vielleicht auch mal genauer hinschauen, gegen wen die vorgegangen
sind. Es ist schon ein großer Unterschied, ob ein Gläubiger etwas
gegen einen Schlechten tut oder umgekehrt. Das heißt natürlich nicht,
dass Gute einfach so üble Verbrecher töten dürfen aber man muss vor
Gericht schon die Umstände korrekt und gerecht berücksichtigen.
(alles imho)

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