Avatar von lorscheid

5 Beiträge seit 07.03.2008

Herkunft des Plutoniums blieb unklar

Ich finde den Leitgedanken des Artikels sehr interessant und zur Weiterfolgung geeignet.
Mit dem Plutonium-Schmuggel habe ich mich damals beruflich befasst - ich war paar Jahre lang als Fraktionsreferent der Grünen im Parlamentarischen Untersuchungsausschuss tätig. Was mir auffiel war, dass es nur einen einzigen Wissenschaftler gab, der zudem über einen übrigens von keinem Parlament kontrollierten "eigenen" Plutonium-Vorrad in der Kernforschungsanlage Karlsruhe verfügte. Er allein hat festgestellt und bekundet, das es sich sowohl bei der Problieferung als auch später bei den rund 330 Gramm um Plutonium handelte und um irgendwas anderes. Wer die Lieferanten in "Moskau" waren bliebt unklar. Klar wurde aber, es gab für diesen ganzen Schmuggel von radioaktivem Material keine wirklichen Abnehmer. Die einzigen "Kunden" waren Journalisten, V-Leute der Nachrichtendienste und Polizei, sowie Polizisten und Nachrichtendienstler.

Zum Weiterlesen: dipbt.bundestag.de/doc/btd/13/108/1310800.pdf

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