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  • BerlinSWagner

mehr als 1000 Beiträge seit 10.11.2003

Zufälle gibt's

Um die Aussage zu machen, dass ein Zusammentreffen zufällig ist, ist
es schwierig nur einen Einzelfall im Nachhinein zu betrachten. 

Man müsste, um neutral zu urteilen, vorher festlegen, was eine Übung
eines ähnlichen Vorfalls ist, was angesichts der Individualität und
der Unvorhersehbarkeit der Vorfälle (außer man wäre in die Planung
involviert) schwierig ist. 

Zählen nur Polizeiübungen? Auch Militär? Feuerwehr? THW? Notärzte?
Sicherheitsdienste? Was gilt als enger, zeitlicher Zusammenhang? Am
gleichen Tag, innerhalb von 24 h, in einer Woche? Wie eng muss es
räumlich verbunden sein? Genügt eine Person, die im Ernstfall aktiv
wird, die auch an der Übung teilnahm? 

Wenn das geklärt ist muss man noch die Menge aller Terroranschläge
definieren, die man untersuchen will, man muss ermitteln wie oft
diese mit Übungen zusammenfallen aber natürlich auch, wie oft sie
nicht mit Übungen zusammenfallen, ebenso, wie oft Übungen
stattfinden, die nicht mit Anschlägen zusammentreffen. 

Dann kann man die Häufigkeit und die Korrelation bestimmen. Das ist
hier alles nicht gegeben, und daher ist es Stuss.

Umso größer ist der Stuss, als man leicht sieht, dass Notfallübungen,
die zu gut passen, die Verschwörung verraten wenn sie zu dicht und
oft an den Ereignissen dran sind. Welchen Sinn soll das haben? 

Ein Brett aus Mondholz vor'm Kopp. 

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