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  • unforgiven

mehr als 1000 Beiträge seit 21.06.2001

ich denke die Bundesbürger haben Angst

Im Endeffekt dauert es in Deutschland sehr sehr lange bis wir (das
Deutsche Volk) auf die Straße gehen und gegen etwas demonstrieren.
Wir sind ja sogar nicht mal solidarisch genug wenn Arbeitnehmer
streiken, wie sollen wir da noch selbst auf die Straße gehen.

Aber nun kommt Pegida.
Plötzlich stehen Menschen auf der Straße und sind gegen die
Zuwanderung und die Aufnahme von Flüchtlingen.
Egal wie weit nun meine Aufklärung zu dem Thema steht, ich kann die
Demonstranten verstehen.

1.) Kommen Menschen in unser Land die weder Wohnsitz noch  Job haben.
Es ist auch nicht in Aussicht, das sie das Land jemals wieder
verlassen. Das Volk muss dafür aufkommen und zahlen für eine Sache
die nicht in Ihrer Macht liegt. Schlimmer noch sind es Flüchtlinge
die einen Krieg führen der sogar uns in unserem Land bedroht in Form
von Terror

2.) Sind Menschen auch in ländlichen Umgebungen da, die nicht mal
arbeiten drüfen wenn sie wollten. Sie belagern Supermarkt-Parkplätze
und Eingangshallen und schüchtern damit Menschen ein. Selbst erlebt
das eine ältere Dame nur in den Laden gegangen ist als sie sich an
mich ranhängen konnte. (und die Frau war sicher auf keiner Demo)

3.)Die Wünsche des Volkes werden abgetan. Wie schnell ist man Nazi,
Antisemit, Frauenfeindlich oder was weiß ich. Der Wähler trägt Sorge
wie er da finanzieren soll und wird ignoriert und im besten Fall noch
als Rechtsradikaler irgendwas beschimpft, dabei fürchtet er nur um
die Zukunft.

4.) Vermischung der Kulturen schürt Sorge. "Darf man noch Weihnachten
feiern" ist eine gute Frage wenn man aus der Presse hört das die
Politik fordert, in der Christmesse ein muslimisches Lied zu singen.
Seid mir nicht böse aber das ist trotz aller Toleranz daneben.

5.) Junge Menschen aus den Ländern flüchten und Soldaten anderer
Länder fahren dort hin und tragen deren Krieg aus. Schwierig sowas zu
verstehen oder gar verstehen zu wollen für den Normalbürger.

6.) Die Unzufriedenheit der Flüchtlinge schürt das Thema an. Dazu
tragen sicher auch die Medien bei, das Leute im Interview gezeigt
werden die sich beschweren wie unzumutbar die Menschen untergebracht
sind. Sind wir mal ehrlich: Sie haben Asyl und kommen mit heiler Haut
aus der Scheiße raus, die in Ihrem Land abgeht. Ich weiß nicht wie
sehr man sich da beklagen muß über die Zustände und das nicht jeder
eine 60qm Loft in Berlin Kreuzberg hat.
Da kannst Du als Normalbürger schon ins grübeln kommen bei so viel
Undankbarkeit.

Dazu bewegt Ihr euch nur etwas aus Berlin und den großen Metropolen
heraus und wir sind irgend wo ländlich gelegen. Auch Städte die
mittelgroßen Städte haben noch diese Strukturen wo die Leute
plötzlich Angst bekommen wenn in der Nachbarschaft 50 junge Kerle
wohnen die man nicht zuordnen kann - die beschauliche
Gartensiedlungs-Idylle ist bedroht.

So nun fragen sich die Herren in der Ploitik wo Pegida herkommt.
In  meinen Augen aus Angst, Desinformation und falschen
Versprechungen der Regierung. Egal wie "ungebildet" oder "dumm" man
diese Demonstranten hinstellen will, sie sind ein Teil von Volkes
Willen und man sollte lernen zuzuhören statt zu verurteilen, nur weil
man wieder mald ie Gutmensch-Karte in den eigenen Reihen braucht.

so long
the Unforgiven

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