Das ist mir auch in den Medien immer wieder aufgefallen, dass stets so getan wird, als ob der für alles verantwortlich sei. Auf der anderen Seite beweisen solche Leute eigentlich nur, dass sie keine Ahnung davon haben wie Russland im Allgemeinen und dessen politische Führung im Besonderen, funktionieren. Wenn man das was da geschrieben wird, subsummiert, würde der Krieg ja enden, wenn Putin tot umfällt. Das glauben diese Leute ja selbst nicht, aber sie sind sehr bemüht, andere das glauben zu lassen. Erinnert frapant an all die Schreiberlinge die glaubten, dass alles in D besser würde, wenn Merkel weg ist.
Dabei können wir doch in fast jedem Land der Erde sehen, dass politische Führer in erster Linie mediale Inszenierungen sind, deren Tun nur im unterschiedlichen Licht betrachtet wird. Zwischen Jelzin und Putin gibt es nur den Unterschied, dass Letzterer seiner Bevölkerung ein paar Brosamen mehr zubilligt, aber an dem nach 1990 installiertem Oligarchensystem (welches übrigens sehr der Bojarenherrschaft ähnelt die das russsische Mittelalter prägte) wurde nie gerüttelt und die meisten Russen lassen sich das gefallen, weil sie eigentlich nie was anderes kennengelernt haben. Wer es kann, verschwindet. Das war auch vor 1990 schon immer so.
All die Autoren die glauben, dass Russland implodiert, möchte ich mal daran erinnern, die deutschen Foren seit Beginn des Internets, voll von Ankündigungen eines heißen Herbstes in Deutschland sind, aber egal was die Politik im Land verbrochen hat ... es gab nie einen. Schaut nach Berlin! Eine entlarvte Betrügerin wurde zur OB gewählt und das wird sich im Februar wiederholen. Wie kann man da auf den Gedanken kommen, dass ausgerechnet im lethargischen Russland irgendwas passiert.