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  • bjoernt01

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Re: Zu große Städte sind wohl auch scheisse

Netzweltler schrieb am 10. Dezember 2012 10:15

> Also die sog. Experten sitzen in aller Regel selbst in der Stadt.
> Daher werden sie wohl kaum den Erfolg ihres Lebensmodells infrage
> stellen und auch keine Obergrenze für Stadtgrößen angeben. Wachstum
> hat unendlich zu sein.

> Für mich ist ein kritischer Punkt überschritten, seit vor ein paar
> Jahren weltweit mehr Menschen in Städten als auf dem Land leben. In
> Deutschland beträgt die Quote Stadt:Land 80:20, da ist die
> Übertreibung also schon länger so, Export der Umweltprobleme
> inklusive.

Hast du jemals wissenschaftlich gearbeitet? Ich vermute mal nicht...

Wie auch immer. Was die Umweltprobleme angeht, so würde ich mal
vermuten, dass Städte pro Einwohner gerechnet unproblematischer sind,
als Dörfer. Ich kann hier, wo ich jetzt wohne praktisch alles mit dem
Fahrrad und Bussen erledigen. wenn ich z.B. meine Eltern besuchen
fahre, brauche ich dort immer ein Auto.
In Städten gibt es mehr Mehrfamilienhäuser, was von der Wärmedaemmung
und Heizung energetisch auch günstiger ist.
So Fragen wie Abwasserentsorgung usw sind in Städten zwar erstmal
schwierig, weil man einen Standort finden muss, solche Anlagen sind
gut zu skalieren. Je größer, desto effektiver. 

Das einzige, was wirklich problematisch ist, ist die Entwicklung
sozialer Brennpunkte. Ich bin mir aber sicher, dass man so etwas mit
geschickter Stadtplanung auch vermeiden könnte. 

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