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  • Josef W.

263 Beiträge seit 21.01.2004

Moser ist nicht der Autor - These zu "Es ist doch schon 2017 "-Kommemntar

Meine These, dass Moser das nicht geschrieben hat, gründet darauf, dass folgendes Muster hier in diesem Artikel nicht auffindbar ist:
prototypisch
-a) Sachverhalt xy wird dargestellt (obskure "Ermittlungen" der Polizisten x und y
-b) Daraus ergibt sich, wie schlimm es um den VS bestellt ist, und die Sicherheitsbehörden müssten besser zusammen arbeiten
-c) um die Naziverschwörung hinter den Uwes aufzudecken....

Diesen logischen Dreiklang findet man im Artikel nicht. Also kann er nicht von Moser stammen. Deshalb ist das "Sackzement" bzgl. der tatortspuren fehl am Platz. Man darf mit dem Autor Moser nicht so umgehen wie mit der Wattestäbchen-Mörderin und ihm alles zuschreiben. Nicht alles Richtige, nicht alles Falsche.

Irgendwann einmal, wenn die Historiker sich mit dem Fall befassen, wird es eine Abteilung "Curiosa" geben, unter der die Moser-Berichte zum "NSU" verbucht werden. Ich will dem nicht vorgreifen, aber doch die Tatortreiniger bei Telepolis ein wenig bremsen. Ohne Moser nix los. Seht es mal so. Wie will man dem Volk klar machen, dass die mediale Widerspiegelung Bestandteil des Gesamtgeschehens ist, wenn nicht an den schönen Beispielen, die Moser-Artikel so geben?

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