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  • VollAufDieZwölf

1,000 Beiträge seit 07.06.2012

Kleinhubberts Vater tut mir leid!

Vom Leben gestählter LKW-Fahrer, der sich nicht beirren ließ und seine Söhne gegen die klassistische Empfehlung der Grundschullehrer aufs Gymnasium schickte. Er hätte den Wechselbalg lieber abtreiben oder umgehend ersäufen sollen, dieses Versäumnis wird ihm angesichts dieses missratenen Filius sicherlich ganz schwer im Magen liegen. Wenn er noch lebt, das selbstverständlich vorausgesetzt, keine Ahnung und nix mal eben schnell drüber rauszufinden. Also, wenn er noch lebt, kann er sich wenigstens meines Mitgefühls sicher sein.

Dieses emporgekommene Schwein (der Guido, nicht der Vater) ist sich ja nicht mal zu schade, seine Verachtung und Empathielosigkeit gegenüber Bettlern öffentlich mit einer möglichen nachträglichen Rumänische-Bettler-Geschichte zu begründen, einfach widerlich:

http://www.spiegel.de/spiegel/guido-kleinhubbert-was-man-diese-woche-lesen-muss-a-960161.html

Nebenbei sei auch kurz noch mal drauf hingewiesen, dass der Guido sich in diesem doch eher kurzen Text auch noch von der Intention seines Vaters, dass gesellschaftlicher Aufstieg nicht von der Herkunft abhängig ist, distanziert. Nochmals: WIDERLICH!

Es wundert eigentlich nicht, dass so ein Arschloch (THX@Twistie für den Hinweis) jetzt auch noch den Armutsbericht versucht, in den Dunstkreis rechter Propaganda zu rücken.
Dass die Nazis alle sozialen Probleme versuchen, aufzugreifen und in ihre Währung zu münzen, geschenkt, kennen wir schon. Ein Problem, fürwahr. Aber nur die Allerdümmsten springen drauf an (ja, o.k., das sind immer noch viel zu Viele).

Bezeichnend ist ja dabei, dass Kleinhubbert für ein Verschweigen sozialer Disparitäten plädiert mit der projizierten Rechtsdrehung sozialer Argumente und diese Rechtsdrehung damit auch noch bestärkt.

Die Warnung Kleinhubberts wäre nicht nur von linker Position, sondern auch von einer evtl. phantasierten wertfreien Position (sofern das möglich ist, andere Baustelle) angebracht, bspw. in Reaktion auf die unverschämten Attacken auf den Mindestlohn, für die die Flüchtlinge missbraucht werden:

http://www.tagesspiegel.de/politik/forderung-der-arbeitgeber-mindestlohn-fuer-fluechtlinge-doch-ausnahmen/12625128.html

Aber nein, der Paritätische WV spielt den Rechten zu, sicher, klar...

Ich könnte kotzen bei soviel Schwurbelei.

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