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mehr als 1000 Beiträge seit 29.12.2013

NATO/EU-Strategiepapiere

Wie bekommt man in die Köpfe der Leute rein, dass sie verstehen, was unsere Regierung da tut?

Ein guter Anfang ist es, die Texte zum Lesen zu geben, in denen die NATO-Warlords ihre tatsächlichen Kriegsgründe selbst zugeben. In den NATO/EU-Strategiepapiere schreiben diese Klartext wie damals Adolf Hitler in "Mein Kampf". Deshalb sind diese in den MSM auch Tabu.

Deutsche Kriegsdoktrin 1992:
"(8) Aufrechterhaltung des freien Welthandels und des ungehinderten
Zugangs zu Märkten und Rohstoffen in aller Welt im Rahmen einer
gerechten Weltwirtschaftsordnung"
"Ohne Deutschland ist es unmöglich, die osteuropäischen Völker zu
integrieren."
"Vertiefung und Erweiterung der europäischen Integration
Entwicklung Europas zum globalen Akteur
Stabilisierung der östlichen Reformprozesse
Reform der transatlantischen Partnerschaft
Fortentwicklung der euro-atlantischen Institutionen"
http://www.ag-friedensforschung.de/themen/Bundeswehr/vpr1992.html

"Nach dem Ende des Ost-West-Konfliktes muß eine stabile Ordnung auch
für den östlichen Teil des Kontinents gefunden werden. Daran hat
Deutschland ein besonderes Interesse, weil es aufgrund seiner Lage
schneller und unmittelbarer als andere von den Folgen östlicher
Instabilität betroffen wäre.
...
Ein stabilitätsgefährdendes Vakuum, ein Zwischen-Europa darf es nicht
wieder geben. Ohne eine solche Weiterentwicklung der
(west-)europäischen Integration könnte Deutschland aufgefordert
werden oder aus eigenen Sicherheitszwängen versucht sein,die
Stabilisierung des östlichen Europa alleine und in der traditionellen
Weise zubewerkstelligen.
...
Seine Lage, seine Größe und sein enges Verhältnis zu Frankreich
verleihen Deutschland eine besondere Verantwortung für die
Integrierung des östlichen Teils Europas und die Chance, eine für
sich und Europa gute Entwicklung maßgeblich zu befördern.

Mit der Übernahme der Präsidentschaft der Union am 1. Juli 1994 hat
für Deutschland eine lang währende große Anstrengung begonnen, um
dieses Ziel zu erreichen.

III. Was ist zu tun? - Vorschläge
...
• die Stärkung der außen- und sicherheitspolitischen
Handlungsfähigkeit der Union,
• die Erweiterung nach Osten."
https://web.archive.org/web/20150812070211/https://www.cducsu.de/uplo
ad/schaeublelamers94.pdf

"Deutsche Machtambitionen
Die ideologische Grundposition des deutschen Imperialismus zur
Expansion seines Einflußbereiches markierte der damalige
BRD-Außenminister Klaus Kinkel bereits 1993, indem er in einem
außenpolitischen Grundsatzartikel feststellte: »( N)ach außen gilt es
etwas zu vollbringen, woran wir zweimal zuvor gescheitert sind: im
Einklang mit unseren Nachbarn zu einer Rolle zu finden, die unseren
Wünschen und unserem Potential entspricht. ... Wir sind aufgrund
unserer Mittellage, unserer Größe und unserer traditionellen
Beziehungen zu Mittel- und Osteuropa dazu prädestiniert, den
Hauptvorteil aus der Rückkehr dieser Staaten nach Europa zu
ziehen.«[16] Aufschlußreich ist dabei, mit welcher
Selbstverständlichkeit Kinkel hier die aktuellen Ambitionen der BRD,
den »Hauptvorteil« aus der EU-Integration zu ziehen, angesichts
zweier vom Deutschen Reich verschuldeter Weltkriege als quasi dritten
Versuch hinstellt, die »traditionellen Beziehungen zu Mittel- und
Osteuropa« zu pflegen."
http://www.ag-friedensforschung.de/themen/Weltordnung/woit.html

Werner Daitz, Präsident des „Führerrings“ der „Gesellschaft für europäische Wirtschaftsplanung und Großraumwirtschaft“, in der fast alle Reichsministerien vertreten waren, schrieb am 31. Mai 1940 in einer Denkschrift „betreffend Die Errichtung eines Reichskommissariats für Großraumwirtschaft“:
„Wir müssen grundsätzlich immer nur von Europa sprechen, denn die deutsche Führung ergibt sich ganz von selbst aus dem politischen, wirtschaftlichen, kulturellen, technischen Schwergewicht Deutschlands und seiner geographischen Lage.“
http://www.hintergrund.de/201304102526/politik/politik-eu/immer-nur-von-europa-sprechen.html
http://www.heise.de/forum/p-2088767/

"In the current issue of the military journal "European Security and
Technology," Johannes Varwick, Professor for International Relations
and European Policy at the University of Halle-Wittenberg
...
Varwick considers that, at least for the time being, it is
conceivable that Berlin and Brussels should "grit their teeth and
continue to flexibly attempt to benefit from US capabilities,"
because for now, the EU's military capabilities are insufficient for
an independent global hegemonic policy.[6]"
http://german-foreign-policy.com/en/fulltext/58808

BRD-Think-Tank DGAP:
"Beginn einer Ära eines globalen Energie- und Rohstoffimperialismus"
https://zeitschrift-ip.dgap.org/de/ip-die-zeitschrift/archiv/jahrgang
-2010/mai-juni/eine-neue-%C3%A4ra-des-energieimperialismus

EU-Think-Tank ISS:
"Die EU müsse "in einer symbiotischen Beziehung mit den
Transnationalen Konzernen" die "funktionellen Ströme" der "globalen
hierarchischen Klassengesellschaft" absichern und "die global Reichen
von den Armen" abriegeln. Selbst ein Krieg gegen Russland schließt
das EU-Papier bis zum Jahr 2020 nicht mehr aus.
...
Kriegsdrohung gegenüber Russland. Die größte militärische
Herausforderung verorten die EU-Strategen bei den sog. „Entfremdeten
modernen Staaten“, also jenen, die offenen Widerstand gegen die
Globalisierung und deren „Ströme“ leisten würden. Diese Staaten müsse
auf die harte Tour begegnet werden: „Die Aufgabe besteht darin, diese
so weit als möglich umzudrehen und, falls das scheitert, mit ihrer
Kampfansage an die globalisiert Welt fertig zu werden. Das wird
Kapazitäten für harte Machtausübung erfordern.“ Hier kann es „zur
direkten militärischen Konfrontation kommen.“ (Seite 62) Zu diesen
Staaten werden neben Nord-Korea und Burma auch – wenn auch noch mit Fragezeichen – Russland gezählt. D.h. die EU-Strategen schließen
Krieg gegen Russland bis zum Jahr 2020 nicht aus, wenn dieses nicht
bereit sei „umzudrehen“, und sich den globalen „Strömen“ der
Transnationalen Konzerne und der mit ihnen "symbiotisch verbundenen
Staaten" hemmungslos zu öffnen."
http://www.werkstatt.or.at/index.php?option=com_content&task=view&id=
191&Itemid=1
"Alienated Modern States - AMS North Korea, Burma, Russia?
...
The AMS are actively alienated from the PMC and see our globalising system as a threat. The task here is to convert them if possible and, failing this, to manage thier challenges to the globalising world. This will require a capability for hard power politics.
...
Towards the AMS, a capability to support hard power politics, both for Clausewitzian influence and possible direct military confrontation."
http://www.iss.europa.eu/uploads/media/What_ambitions_for_European_defence_in_2020.pdf (Aufschlussreich ist auch die Tabelle auf Seite 62)

"A NEW GEOGRAPHY OF EUROPEAN POWER?"
http://www.egmontinstitute.be/wp-content/uploads/2013/09/ep42.pdf

"Final Report by the High Representative/Head of the EDA on the Common Security and Defence Policy"
http://eeas.europa.eu/statements/docs/2013/131015_02_en.pdf

Bei der Bundeswehr:
"Generalstabsoffizier Reinhard Herden, Bereichsleiter für Analysen
und Risikoprognosen des Amtes für Nachrichtenwesen der Bundeswehr,
nach intensivem Gedankenaustausch mit Angehörigen der
US-amerikanischen Military Intelligence Community in einem
offiziellen Organ der Bundeswehr bereits 1996
...
«Das 21. Jahrhundert wird die Ära eines neuen Kolonialismus sein ...
Die Kolonien der Zukunft werden vor allem Ressourcenlieferanten und
Absatzmärkte für die Kolonialmächte sein. ... Die Regierungen der
reichen Staaten werden physische und digitale Sicherheitskorridore
für den Abtransport von Bodenschätzen und den Handel sowie zu
Informationszwecken einrichten und überwachen.»"
http://www.ag-friedensforschung.de/themen/Bundeswehr/woit.html

Deutsche Militärs diskutierten schon 2009 die Spaltung der Ukraine:
"De-facto-Staat" Ostukraine
german-foreign-policy.com, 01. Dezember 2009
Deutsche Militärkreise debattieren über eine erneute Osterweiterung
der NATO und über eine Spaltung der Ukraine. Wie ein früherer
Mitarbeiter des Amtes für Studien und Übungen der Bundeswehr
schreibt, sei die Ausdehnung des westlichen Kriegsbündnisses auf
ukrainisches Territorium weiterhin im Gespräch. Komme es tatsächlich
zu einem solchen Schritt, dann "träte wahrscheinlich nur die
Westukraine" der NATO bei. "Die Ostukraine" werde "in diesem Fall
unabhängig oder ein De-facto-Staat wie Abchasien." Der Autor, ein
Oberstleutnant der Reserve, stellt seine Überlegungen in einer
militärischen Fachpublikation vor und bettet sie ein in einen
Rückblick auf alle NATO-Osterweiterungen der vergangenen 20 Jahre.
...
Der damalige Bonner Verteidigungsminister Volker Rühe habe im März
1993 als erster öffentlich erklärt, das Kriegsbündnis auf mehrere
Staaten Osteuropas ausdehnen zu wollen, berichtet Brill. Damals habe
Washington höchst skeptisch auf die deutschen Vorschläge reagiert;
die Osterweiterung sei Politik "Made in Germany" gewesen."
http://www.davidnoack.net/ostukraine.html
Karte:
http://german-foreign-policy.com/pics/spaltungukrainegross.jpg
Ab Seite 36:
"Die NATO-Osterweiterung und der Streit um Einflusssphären in Europa"
http://www.bmlv.gv.at/pdf_pool/omz/oemz2009_06.pdf

"Obama: We have to twist arms"
https://www.youtube.com/watch?v=4AdooSjrtxE

"Excerpts From Pentagon's Plan: 'Prevent the Re-Emergence of a New
Rival'
...
the U.S. must show the leadership necessary to establish and protect
a new order that holds the promise of convincing potential
competitors that they need not aspire to a greater role or pursue a
more aggressive posture to protect their legitimate interests.
Second, in the non-defense areas, we must account sufficiently for
the interests of the advanced industrial nations to discourage them
from challenging our leadership or seeking to overturn the
established political and economic order. Finally, we must maintain
the mechanisms for deterring potential competitors from even aspiring
to a larger regional or global role. An effective reconstitution
capability is important here, since it implies that a potential rival
could not hope to quickly or easily gain a predominant military
position in the world.
...
access to vital raw materials, primarily Persian Gulf oil;"
http://www.nytimes.com/1992/03/08/world/excerpts-from-pentagon-s-plan
-prevent-the-re-emergence-of-a-new-rival.html?pagewanted=all&src=pm

Aus einem US-Strategiepapier von 2000:
"Likewise, space forces will emerge to protect military and
commercial national interests and investment in the space medium due
to their increasing importance."

"The Joint Vision 2010 operationalconcepts of dominant
maneuver, precision engagement, full-dimensional
protection, and focused logistics are enabled
by information superiority and technological innovation. The
end result of these enablers and concepts is Full Spectrum
Dominance. Information superiority relies heavily
upon space capabilities to collect, process, and
disseminate an uninterrupted flow of information
while denying an adversary’s ability to fully leverage
the same."

"The globalization of the world economy will
also continue, with a widening between
“haves” and “have-nots.”"
https://www.fas.org/spp/military/docops/usspac/visbook.pdf

“We have about 50% of the world’s wealth but only 6.3% of its
population. This disparity is particularly great as between ourselves
and the peoples of Asia. In this situation, we cannot fail to be the
object of envy and resentment. Our real task in the coming period is
to devise a pattern of relationships which will permit us to maintain
this position of disparity without positive detriment to our national
security.To do so,we will have to dispense with all sentimentality
and day-dreaming; and our attention will have to be concentrated
everywhere on our immediate national objectives.We need not deceive
ourselves that we can afford today the luxury of altruism and
world-benefaction.”
-George Kennan, US State Department senior planning official, 1948
http://www.globalresearch.ca/index.php?context=va&aid=25303

Zum Faschismusexport seit den 40ern:
"The BND, the West German intelligence service under former Wehrmacht
Gen. Reinhard Gehlen, formed a new relationship with Bandera. It was
a natural union. During the war, Gehlen’s senior officers argued that
the USSR could be broken up if only Germany wooed the various
nationalities properly. Bandera had continued lines into the Ukraine,
and in March 1956 he offered these in return for money and
weapons.71
...
The CIA decided to expand its operations for “the support,
development, and exploitation of the Ukrainian underground movement
for resistance and intelligence purposes.” “In view of the extent and
activity of the resistance movement in the Ukraine,” said OPC Chief
Frank Wisner, “we consider this to be a top priority project.”98
...
One CIA analyst judged that, “some form of nationalist feeling
continues to exist [in the Ukraine] and … there is an obligation to
support it as a cold war weapon.”"
http://www.archives.gov/iwg/reports/hitlers-shadow.pdf

J.P.Morgan zum marktradikalen EU-Diktat in Südeuropa:
"J.P.Morgan
The Euro area adjustment: about halfway there
...
But, over time it has become clear that there are also national
legacy problems of a political nature. The constitutions and
political settlements in the southern periphery, put in place in the
aftermath of the fall of fascism, have a number of features which
appear to be unsuited to further integration in the region. When
German politicians and policymakers talk of a decade-long process of
adjustment, they likely have in mind the need for both economic and
political reform.
...
Constitutions tend to show a strong socialist influence, reflecting
the political strength that left wing parties gained after the defeat
of fascism. Political systems around the periphery typically display
several of the following features: weak executives; weak central
states relative to regions; constitutional protection of labor
rights; consensus building systems which foster political
clientalism; and the right to protest if unwelcome changes are made
to the political status quo. The shortcomings of this political
legacy have been revealed by the crisis."
https://random-thoughts-on-investments.googlegroups.com/attach/243626
285e18f68b/JPM-the-euro-area-adjustment--about-halfway-there.pdf?part
=7

Merkels eigener Think-Tank DGAP hat der Ukraine schon 2013 angekündigt:
"Trotz der langfristigen Vorteile für beide Seiten birgt die Umsetzung des Abkommens kurzfristig scharfe und zum Teil sozial äußerst schmerzhafte Anpassungen."
https://dgap.org/de/think-tank/publikationen/dgapstandpunkt/ueber-vilnius-hinaus-denken
EU-Abkommen:
http://eeas.europa.eu/ukraine/docs/association_agreement_ukraine_2014_en.pdf

BRD-Regime räumt Unterstützung der Nazi-Putschallianz ein:
"Expertengespräch „Parlamentswahl 2012“, 24. Februar 2012, in
Kooperation mit dem National Democratic Institute (NDI) und dem
International Repu- blican Institute (IRI)
Im Februar 2012 fand ein Expertengespräch in Kooperation mit dem NDI
und IRI statt, zu dem die Parteivorsitzenden aller
Oppositionsparteien einge- laden wurden, noch bevor sich die
Vereinigte Opposition herausgebildet hatte, um gemeinsam über die
Zukunft der ukrainischen Opposition spre- chen zu können. Aus diesem
Grunde einigten sich die Leiter der Auslands- büros der KAS, des NDI
und des IRI darauf, auch den Parteivorsitzenden der Partei „Swoboda“,
Oleh Tjahnybok, einzuladen, um alle Oppositions- parteien zu einem
Gespräch versammeln zu können. Hierfür fielen für Oleh Tjahnybok
Verpflegungskosten von ca. 45 Euro an.

Des Weiteren hat die Deutsche Gesellschaft für Internationale
Zusammen- arbeit (GIZ) GmbH für die zuständigen Ausschüsse des
ukrainischen Parla- ments, in welchen auch Abgeordnete der Partei
„Swoboda“ vertreten sind, Studienreisen nach Deutschland im Rahmen
des vom BMZ aus Bundesmit- teln geförderten Projektes „Aufbau von
Verwaltungskapazitäten im Bereich öffentliche Finanzen“ organisiert,
an denen folgende Swoboda-Abgeordnete teilnahmen"
http://dip21.bundestag.de/dip21/btd/17/146/1714603.pdf

Steinmeier mit Nazi-Führer vor dem Putsch:
http://i.iplsc.com/rozmowy-u-janukowycza/0002U0TYTX8BXR35-C317-F3.jpg

CDU-Rechtsaußen Brok mit Nazi-Führer Parubij auf dem Maidan:
http://hinter-der-fichte.blogspot.de/2015/03/elmar-brok-putin-ermordet-andersdenkende.html

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